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ZDF bringt "Sisi" als Neuverfilmung ins TV

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TV-Zweiteiler "Sisi"  

ZDF bringt "Sisi" als Neuverfilmung ins TV

17.12.2009, 08:24 Uhr | dpa/SKO

ZDF-Verfilmung "Sisi" (Foto: ZDF)Cristina Capotondi als junge Kaiserin in der ZDF-Neuverfilmung von "Sisi", David Rott als Kaiser Franz Josef. (Foto: ZDF) Egal, wie sehr sie es versucht hat - ihr ganzes Leben lang ist Romy Schneider Sisi nicht mehr losgeworden. Wohl selten in der Filmgeschichte ist eine historische Figur in den Zuschauerköpfen so sehr mit ihrer Darstellerin verwachsen. Kein Wunder, dass sich ein halbes Jahrhundert lang fast niemand mehr an den Stoff herantraute. Sisi war belegt, obwohl der Mythos um die wahre Kaiserin Elisabeth von Österreich alle Elemente für ein traumhaftes, tragisches Filmmärchen vereint. Mit vereinten Kräften aus Deutschland, Österreich und Italien hat sich schließlich doch ein Team an eine Neuverfilmung gewagt. Das Ergebnis ist der opulenter Zweiteiler "Sisi", den das ZDF an diesem Donnerstag und Sonntag (jeweils um 20.15 Uhr) zeigt.
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ZDF-Verfilmung "Sisi" (Foto: ZDF)Prunkvolle Hochzeit von Sisi und Franz Josef (Foto: ZDF)

"Wollten nie eine Gegen-Sisi"

"Wir wollten nie ein Remake machen", sagt Jan Mojto, Chef der Produktionsfirma EOS. "Wir wollten nie eine Gegen-Sisi machen. Wir wollten eine Geschichte erzählen, die damals fasziniert hat und heute noch fasziniert." Eine moderne Sisi sollte es werden, die nichts mehr mit der heilen Welt der berühmten Heimatfilme von Ernst Marischka aus den 50er Jahren zu tun hat. Vielschichtigere Charaktere und mehr politischer Hintergrund waren Regisseur Xaver Schwarzenberger wichtig. Eines der Hauptthemen ist außerdem die Beziehung zwischen Sisi und ihrer Schwiegermutter, der Erzherzogin Sophie, gespielt von Martina Gedeck. Die Titelrolle wurde mit der jungen Italienerin Cristiana Capotondi besetzt - auch deshalb, weil eine deutsche Schauspielerin wohl noch stärker mit Romy Schneider verglichen worden wäre.
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ZDF-Verfilmung "Sisi" (Foto: ZDF)Sisi besucht den bei einem Attentat verletzten Franz am Krankenbett. (Foto: ZDF)

Stoff für einen dritten Teil?

Der Film beginnt ähnlich wie sein 50 Jahre älterer Vorgänger in der bayerischen Idylle, in der Sisi als Wildfang unbeschwert aufwächst. Als ihre Schwester Nené, gespielt von Christiane Filangieri, den österreichischen Kaiser Franz Joseph (David Rott) heiraten soll, muss Elisabeth mit nach Wien. Anders als geplant verlieben sich Sisi und Franz Joseph ineinander. Es folgen Hochzeit, Geburten und erste Krisen, der zweite Teil endet mit einer Reise nach Ungarn, bei der Elisabeth den drohenden Eklat zwischen Österreich und Ungarn verhindern will. Die späteren Jahre, in denen die historische Sisi depressiv und magersüchtig gewesen und allen Lebenswillen verloren haben soll, könnten Stoff für einen eventuellen dritten Teil bieten.
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"An Fakten orientiert"

"Natürlich erzählen wir nicht die absolut historische Sisi. Dafür gibt es gute Dokumentarfilme", sagt Alexander Tung vom ZDF, das den Zweiteiler zusammen mit dem österreichischen ORF und dem italienischen Fernsehen RAI realisiert hat. "Wir erzählen eine schöne Geschichte, die sich an den Fakten orientiert." Gekostet hat das elf Millionen Euro. 2.000 Komparsen, 20 Kutschen und 100 Pferde, 700 Kostüme, 40 davon allein für Elisabeth, Drehs vor allem an historischen Schauplätzen - der Film ist auch etwas fürs Auge. In rund 50 Länder ist er nach Angaben des ZDF schon jetzt verkauft. Moderner ist die neue Sisi durchaus. Und trotzdem lässt der großzügig ausgestattete Kostümfilm jede Menge Platz zum Zurücklehnen und genüsslichen Abtauchen in schöne Bilder.
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Respekt vor Marischkas Sisi

Warum aber hat sich ein halbes Jahrhundert lang abgesehen von einer Zeichentrick-Adaption und einem französischen Versuch niemand ernsthaft an den Stoff gewagt? "Da gibt es sicher viele Gründe", sagt Mojto. "Einer ist natürlich der große Respekt vor der Sisi Marischkas. Vielleicht brauchte es auch Zeit und Abstand." Als sie sich für die Rolle der Sisi beworben habe, erzählt die 29-jährige Capotondi, hätten alle ihre Freunde gesagt: "Du bist verrückt!" Selbstverständlich habe sie auch Angst vor dem Vergleich mit Romy Schneider. "Aber es ist ein ganz anderer Film." Trotzdem: Wie Millionen kleine Mädchen hat auch sie als Kind vor dem Fernseher Romy Schneider bewundert und das Aschenbrödel-Märchen von der großen Liebe und den schönen Kleidern nachgespielt, berichtete sie: "Welches Mädchen träumt nicht davon, Sisi zu sein?"
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