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"Lindenstraße"-Lästerei: FDP rügt ARD

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Wegen "Lindenstrasse"-Lästerei  

FDP rügt ARD

24.02.2010, 16:14 Uhr | BAL/AFP

"Lindenstraße": Vorwurf der Parteinahme (Foto: dpa)"Lindenstraße": Vorwurf der Parteinahme (Foto: dpa) Die FDP hat die ARD und ihre wöchentliche Serie "Lindenstraße" wegen dort geäußerter Kritik an den Liberalen gerügt. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat überparteilich zu sein - gerade in Unterhaltungssendungen", sagte der medienpolitische Sprecher der FDP, Burkhardt Müller-Sönksen, der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Er wage zu bezweifeln, ob sich die ARD mit einer solch einseitigen Parteinahme einen Gefallen tue. In der Folge vom vergangenen Sonntag hatte ein Schauspieler gesagt, die Politik helfe den Menschen auch nicht. Wörtlich hieß es: "Unsere Super-FDP: Die steckt's den Hoteliers und den Ärzten hinten und vorne rein. Aber wir vom Handwerk, wir sind die Dummen. Wahrscheinlich, weil wir nicht gespendet haben."

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"Die Figur spricht nicht für die ARD"

Der WDR, zuständige Anstalt der ARD, dazu: "Seit fast 25 Jahren ist die 'Lindenstraße' dem Realismus verbunden und so ist es in der Tradition, dass die Figuren zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen Meinungen äußern“, erklärt Pressesprecherin Barbara Feiereis auf Anfrage von t-online.de. „Die Autoren haben ein Thema mit Argumenten aufgegriffen, die ohnehin in der Debatte über die Steuererleichterungen geäußert worden sind." Die Figur "Jimmy" spreche somit nicht für die ARD, sondern äußere eine zugespitzte Meinung in der Fernsehserie, so Feiereis.

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Neutralität bei der Bundestagswahl

Neutral zeigte sich die Serie hingegen bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Da der Wahlsonntag auch eine Rolle in der 1243. Folge spielte, waren die Macher für sämtliche Polit-Eventualitäten gewappnet. Vorab wurden drei vom Wahlausgang abhängige Versionen gedreht, die Fortführung der Großen Koalition, eine schwarz-gelbe Mehrheit sowie ein Sieg der Sozialdemokraten. Die passende Variante wurde schließlich in letzter Minute gemeinsam mit aktuellen Hochrechnungen in die Folge eingebettet.

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