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"Wer wird Millionär": Wird die Eine-Million-Euro-Frage geknackt?

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"Wer wird Millionär?"  

Wird die Eine-Million-Euro-Frage geknackt?

24.02.2010, 16:14 Uhr | dpa / jho

Michael Schulte-Döninghaus und Günther Jauch (Foto: RTL)Michael Schulte-Döninghaus und Günther Jauch (Foto: RTL) Heute Abend wird es bei "Wer wird Millionär?" wieder besonders spannend: Denn Michael Schulte-Döninghaus, 30 Jahre alt, der im zweiten Bildungsweg sein Abitur nachholt, sitzt auf dem Ratestuhl und lässt sich die 500.000-Euro-Frage stellen, womit er nur noch einen Schritt vom Gewinn einer Million Euro entfernt wäre. Wird er die beiden letzten Fragen richtig beantworten und damit der erste "Wer wird Millionär?"-Gewinner nach über drei Jahren? Seine Aussichten sind nicht gut. Er hat bereits alle vier Joker verspielt, bei der 125.000-Euro-Frage hat er sich am vergangenen Montag durchgezittert. Aber woran liegt die jahrelange Millionärsflaute eigentlich?

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Zuletzt 2007 die Millionen-Frage geknackt

Es scheint schwerer geworden zu sein, Günther Jauchs Olymp zu besteigen. Seit drei Jahren warten die TV-Zuschauer auf einen Glückspilz wie Timur Hahn, der am 8. Januar 2007 wusste, welches Meer nach dem König benannt wurde, der sich dort hineingestürzt haben soll: Nämlich König Aigeus, der sich der Sage nach im Ägäischen Meer ertränkte. Seitdem haben lediglich Oliver Pocher und Thomas Gottschalk in der deutlich lockereren Prominentenausgabe eine Million Euro gewonnen - allerdings nicht für sich selbst, sondern für den guten Zweck erspielt. Zwischen 1999 und 2006 wurden fünf Millionen-Gewinner gezählt.

Weniger Risiko?

Woran mag es liegen? Erklärungsansätze wurden schon öffentlich diskutiert, aber zum Teil infrage gestellt. Möglich ist es, dass die Kandidaten im Zuge der Wirtschaftskrise eher auf Nummer sicher und bei Deutschlands populärstem TV-Quiz auch lieber mal mit 4.000 oder 8.000 Euro nach Hause gehen, als Kopf und Kragen zu riskieren. Möglich ist auch, dass die Einführung des vierten Jokers die Mitspieler zu mehr Sicherheitsdenken zwingt, denn nach dem Überschreiten der 16.000-Euro-Grenze ist bei der Hinzunahme des vierten Jokers und falscher Antwort ein Rückfall auf 500 Euro möglich.

Sind die Fragen schwieriger geworden?

Denkbar ist aber auch genauso gut, dass Deutschlands führender Privatsender bei seiner Kultshow auf das Budget achten muss. Vorbei sind die Zeiten, als Jauch noch wie zu Beginn des Jahrtausends locker acht Millionen Zuschauer vor die Bildschirme zog. Das gelingt ihm nur noch bei den Prominenten-Specials, nicht bei den Regelsendungen, die von gut sechs Millionen eingeschaltet werden und oftmals weniger als 20 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer erzielen. Gibt es also die Anweisung des Senders an die Produktionsfirma Endemol, den Schwierigkeitsgrad der Fragen zu erhöhen?

Kandidaten mit "festem Auftrag"

"Die Fragen sind nicht schwerer geworden", sagt Moderator Jauch. "Aber es gibt immer seltener die spielfreudigen Draufgänger, die entweder etwas riskieren oder einfach ihrer ersten Intuition trauen und nicht jede kleine Unsicherheit mit einem oder gar mehreren Jokern zu eliminieren versuchen." Er merke aber, dass immer mehr Kandidaten mit "festem Auftrag" in die Sendung kämen. "Sie wollen ein neues Auto, die Wohnung renovieren oder eine Australienreise mit der Familie unternehmen. Sie rechnen sich vorher aus, wie viel das kostet und konzentrieren sich auf diesen Betrag. Um den unter keinen Umständen zu gefährden, greifen sie schon bei kleineren Unsicherheiten zum Joker."

Zusatzjoker bringt keine Sicherheit

Auch der noch recht neue Zusatzjoker (wenn ein Zuschauer im Studio die Frage beantwortet) verhelfe nicht zu mehr Sicherheit - viele Kandidaten hätten ihn schon unter der 16.000-Euro-Schwelle verspielt. Dabei sei gerade er besonders wertvoll, weil die Trefferquote bei 80 Prozent liege. Ob Kandidat Schulte-Döninghaus nun allen Widrigkeiten trotzt und den Durchbruch schafft?


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