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"Wetten, dass..?" aus Erfurt: Drei Stunden Langeweile mit Gottschalk

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"Wetten, dass..?" aus Erfurt  

Drei Stunden Langeweile mit Gottschalk

01.03.2010, 12:23 Uhr | LS

"Wetten, dass..?" aus Erfurt: Drei Stunden Langeweile mit Gottschalk. Auch Kiss brachten keinen Pepp in Gottschalks "Wetten, dass..?" (Foto: dpa)

Auch Kiss brachten keinen Pepp in Gottschalks "Wetten, dass..?" (Foto: dpa)

Es klang fast ein bisschen, als wollte Wladimir Klitschko Thomas Gottschalk Mut machen, als er zu ihm sagte: „Du weißt doch vor deiner Sendung, dass die Quoten gut werden und die Wetten auch.“ Als letzter Wettpate auf die Bühne gerufen, hatte er von hinten mit ansehen müssen, wie sich die "Wetten, dass..?"-Sendung aus Erfurt wie an langer und klebriger Kaugummi durch den Samstagabend zog.

Zu belanglos waren die Promi-Plaudereien, zwar solide aber dennoch nicht so richtig spektakulär die Wetten. Dennoch überzog Gottschalk mal wieder um fast eine halbe Stunde. Nur womit?

Kalauer auf niedrigem Niveau

Wenn die italienische Schauspiellegende Sophia Loren schon mit den Worten: „Ich erstarre in Ehrfurcht in Erfurt“ angekündigt wird, dann spricht das Bände für Gottschalks Moderationsleistung an diesem Abend. Der Gastgeber machte ein fahrigen Eindruck, kalauerte auf niedrigem Niveau und ließ die sonst von ihm gewohnte Spritzigkeit völlig vermissen. Gut – inhaltstiefe Gespräche mit seinen Gästen erwartet man schon lange nicht mehr. Aber was Gottschalk seinen diesmaligen Gäste Inka Bause, Matthias Schweighöfer, Sophia Loren, Kevin Costner und Wladimir Klitschko entlockte, war größtenteils gänzlich uninteressant.

Musik-Einlagen verhinderten das Einschlafen

Dass in dieser bräsigen Runde ausgerechnet die glitzernden Pet Shop Boys, der überkandidelte Jan Delay sowie die Make-up-Monster von Kiss für die Musik zuständig waren, verhinderte wenigstens vor dem Bildschirm ein frühes Einschlafen.

Keine Chance gegen "DSDS" oder Olympia

Denn auch die Wetten sorgten nicht für vor Anspannung abgekaute Fingernägel. Lego-Star-Wars-Figuren wurden durch Lutschen erkannt, Operationsbestecke am Geräusch beim Herunterfallen und zwei Bagger wechselten die Ladeflächen ihrer Tieflader, während diese mit 60 km/h nebeneinander her fuhren. Zum Wettkönig wurde jener Kandidat gewählt, der auf einer Slackline balancierend mit den Hinterteil Luftballons zum Platzen brachte. In Anbetracht der Konkurrenz von DSDS und Olympia zur selben Sendezeit zu wenig, um das Publikum vor dem Fernseher zu fesseln.

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