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"stern TV": Günther Jauchs Stern strahlt seit 20 Jahren

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"stern TV": Dieser Stern strahlt seit 20 Jahren

07.04.2010, 08:38 Uhr | dpa, dpa

"stern TV": Günther Jauchs Stern strahlt seit 20 Jahren. Seit 20 Jahren führt Günther Jauch durch die Sendung "stern TV". (Foto: RTL)

Seit 20 Jahren führt Günther Jauch durch die Sendung "stern TV". (Foto: RTL)

Aktuell, dramatisch, bewegend: Aus diesem Bild sind die Reportagen mit denen Günther Jauch in "stern TV" seit 20 Jahren seine Zuschauer begeistert. Dabei wollte es am Anfang mit dem Konzept der neuen Sendung nicht so richtig klappen und der junge Jauch musste herbe Kritik einstecken. Doch wer hätte das gedacht - nach zwei Jahrzehnten gehört die RTL-Sendung zu einer der "letzten Wundertüten im deutschen TV", wie Günther Jauch es selbst beschreibt.

Am 4. April 1990 ging Günther Jauch mit "stern TV" das erste Mal auf Sendung. Fast 20 Jahre später begrüßt der Moderator seine treuen Zuschauer am 7. April 2010 um 22.15 Uhr zur großen Jubiläumssendung auf RTL. Und da kann Jauch so einige Highlights bieten: In 900 Sendungen begrüßte der Publikumsliebling über 7.000 Studiogäste - darunter auch so große Namen wie Michael Gorbatschow, Angela Merkel und Michael Schumacher.

Große Hilfestellungen

Aber auch Menschen ohne großen Namen, aber mit schweren Schicksalen kamen bei Jauch immer wieder zu Wort. So war "stern TV" dabei als die siamesischen Zwillingsschwestern Lea und Tabea in einer dramatischen Operation voneinander getrennt wurden - nur Lea überlebte. Und immer wieder besuchen Kamerateams von "stern TV" das kleine Mädchen, um die interessierten Zuschauer über ihre Entwicklung auf dem Laufenden zu halten. Es wurden in Sonderaktionen Spenden für kranke Kinder gesammelt, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen - zu ihnen gehörte die verbrannte Man Maya, die ein neues Gesicht bekam. Mit Hilfe von Jauchs Sendung wurde auch kriegsverletzten Kindern aus Bosnien in deutschen Krankenhäusern geholfen.

Aller Anfang ist schwer

Die Anfänge des damals neuen Formats kamen bei den Kritikern nicht gut an. Auch Jauch gesteht heute: " Die Kritiker hatten - natürlich nur ausnahmsweise - völlig Recht. Wir haben da eine ebenso hektische wie verkrampfte halbe Stunde abgeliefert, die mir ziemlich schnell selbst nicht mehr gefallen hat. Aber dann hat es noch einige Zeit gedauert, bis wir unseren Stil gefunden haben". Und so kam es, dass "stern TV" mittlerweile zwei Stunden ausgestrahlt wird und ein Garant für Kurzweiligkeit ist. Denn spannende Reportagen, echte Lebenshilfe und der Charakter einer Live-Sendung mit durchaus kritischen Themen fesselt die Zuschauer auch noch nach 20 Jahren an den Fernseher. Vielleicht hofft aber auch so mancher Zuschauer nur darauf live dabei zu sein, wenn Jauch mal wieder eine Panne unterläuft: Denn dank seines Einsatzes ist der 53-jährige Jauch auch schon vom Fahrrad gestürzt, von einem Sumo-Ringer durch die Luft geschleudert worden, wurde vom Affen gebissen und von einem Krokodil angepinkelt.

Prominenten-Parade

Während der zwei Jahrzehnte fand sich bei Jauchs "stern Tv" reichlich Prominenz ein: Michael Gorbatschow, Celine Dion, Thomas Gottschalk, David Copperfield, Herbert Grönemeyer, Franz Beckenbauer. Angela Merkel war da, lange bevor sie Kanzlerin wurde. Der junge Gerhard Schröder schlüpfte während der Live-Sendung ins Pfarrer-Kostüm, Steffi Graf überzeugte als Nudelköchin. Viele Gäste waren erstaunlich offen. Claudia Schiffer erzählte von ihren Figurproblemen, Christoph Daum bezog Stellung zu seinem Kokainkonsum. Vergewaltigungsopfer Ingrid Steeger sprach nach jahrelangem Schweigen erstmals über das, was ihr angetan wurde. Viel wurde mit der Prominenz besprochen, manchmal auf recht unkonventionelle Weise.

"Mr. Bean" statt "Mr. Perfect"

Fernsehmoderator und Produzent Günther Jauch übt auch Selbstkritik und weiß um seinen Körper und seine äußere Erscheinung. "Dass ich kein motorisches Talent bin, weiß ich", sagte der 53-Jährigein einem Gespräch mit dem Hamburger Magazin "Stern". "Intern gelte ich vom Bewegungsmuster her als der 'deutsche Mister Bean'. Aber Peter Zwegat oder Tine Wittler lässt RTL ja auch auf den Bildschirm, wie sie sind. Bei den Öffentlich-Rechtlichen wechselt auch nicht ein Adonis den nächsten ab - oder sehen Sie Tom Buhrow im Mr. Universum-Bereich? Aber wen stört's?" Regelmäßig bekomme er Angebote von ästhetischen Oralchirurgen, die ihm seine Eckzähne richten möchten. "Ich sag dann nur: Leute, lasst das. Diese Unregelmäßigkeit gehört zu mir, die habe ich von meiner Mutter."

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