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Wechsel zur ARD: Rundfunkrat prüft Jauchs ARD-Engagement

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Wechsel zur ARD  

Rundfunkrat prüft Jauchs ARD-Engagement

25.06.2010, 13:19 Uhr | demo, dpa

Wechsel zur ARD: Rundfunkrat prüft Jauchs ARD-Engagement. WDR-Rundfunkrat prüft Jauchs ARD-Engagement ergebnisoffen. (Foto: ddp)

WDR-Rundfunkrat prüft Jauchs ARD-Engagement ergebnisoffen. (Foto: ddp)

Der Wandler zwischen den Welten: Günther Jauch wird, so der Plan, ab Herbst 2011 in der ARD eine Polittalkshow auf dem bisherigen Sendeplatz von Anne Will übernehmen, zugleich aber auch für seinen bisherigen Arbeitgeber RTL tätig bleiben und weiterhin "Wer wird Millionär?" moderieren. Mit diesem senderübergreifenden Spagat schafft Jauch einen Präzedenzfall, den es mit Sorgfalt zu behandeln gilt. Daher wird der WDR-Rundfunkrat die Zusammenarbeit mit Jauch ergebnisoffen prüfen und nicht einfach abnicken, wie die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums, Ruth Hieronymi, am Donnerstag in Köln mitteilte. Droht Deutschlands beliebtestem Moderator ein ähnliches Wechsel-Desaster wie vor drei Jahren?

"Wir haben etwas Vergleichbares bisher nicht gehabt, dass ein Journalist bei den Öffentlich-Rechtlichen und bei den Privaten eine herausragende Position hat", erläuterte Hieronymi. "Insofern ist das etwas grundsätzlich Neues." Bereits vor dreieinhalb Jahren war ein Wechsel Jauchs zur ARD gescheitert, weil ihm aus seiner Sicht zu viel Widerstand aus Reihen der ARD-Gremien entgegengebracht wurde. Selbstverständlich müssten sich die Aufsichtsgremien auch jetzt mit dem Thema beschäftigen, so Hieronymi weiter. "Wir haben einen von den Bürgern finanzierten Rundfunk, und da ist die demokratische Absicherung der Entscheidung unverzichtbar. Dass der Rundfunkrat sich mit dieser Angelegenheit beschäftigt, ist unser gesetzlicher Auftrag und keine überflüssige Demokratie. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht."

"Alles ist möglich"

Eine endgültige Entscheidung werde der WDR-Rundfunkrat am 13. Juli treffen. "Ich glaube, dass wir zu einem guten Ergebnis kommen werden." Es sei bereits deutlich geworden, dass der Rundfunkrat an einer "konstruktiven Lösung" interessiert sei. Des Weiteren betonte Hieronymi: "Ich will den Beratungen nicht vorgreifen. Das Ergebnis kann ich nicht vorwegnehmen." Auf die Frage, ob sich der Rundfunkrat auch gegen Jauch entscheiden könne, erwiderte Hieronymi: "Theoretisch ist im Leben alles möglich."

Halb hier, halb dort

Anfang Juni teilte die ARD mit, Jauchs Vertrag, geschlossen mit NDR und WDR, laufe über drei Jahre. Schon damals hieß es allerdings, die Gremien müssten noch ihre finale Zustimmung geben. Im Einzelnen sehen die Modalitäten vor, Jauch werde weiterhin auf RTL seine Erfolgsshow "Wer wird Millionär" moderieren, die Moderation von "Stern TV" jedoch abgeben, um sich stattdessen seinem ARD-Polittalk widmen zu können.

Neues Konzept

Jauchs Verpflichtung soll bei der ARD mit einem neuen Programmkonzept einher gehen: Jauch moderiert am Sonntag um 21.45 Uhr seinen Polittalk, von montags bis donnerstags legt die ARD einheitlich den Ausstrahlungsbeginn der "Tagesthemen" auf 22.15 Uhr fest. Am Montag gibt es wie bisher um 22.45 Uhr "Beckmann", am Dienstag zur selben Zeit "Maischberger" und am Mittwoch "Hart aber fair" mit Frank Plasberg (bislang um 21.45 Uhr). Ob das alles auch wirklich so eintreten wird, oder ob Jauchs ersehntes Engagement bei den Öffentlich-Rechtlichen erneut ins Wasser fällt, muss jetzt die "ergebnisoffene" Prüfung ergeben.

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