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RTL und ProSieben im Visier der Jugendschützer

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RTL und ProSieben im Visier der Jugendschützer

16.07.2010, 09:54 Uhr | dpa, dpa

RTL und ProSieben im Visier der Jugendschützer . Wegen eines Rammstein-Videos steht die RTL-Sendung "Punkt 12" in der Kritik. (Foto: imago)

Wegen eines Rammstein-Videos steht die RTL-Sendung "Punkt 12" in der Kritik. (Foto: imago)

Das RTL-Mittagsmagazin "Punkt 12" und die ProSieben-Reihe "Deine Chance! 3 Bewerber, 1 Job" sind ins Visier der Jugendschützer geraten. "Punkt 12" brachte den Beitrag "Skandal um Porno-Video" und zeigte Ausschnitte aus dem Video der Rockband Rammstein mit dem Titel "Pussy". Dieser Clip darf jedoch aufgrund seines pornografischen Inhalts nur im Internet innerhalb einer geschlossenen Benutzergruppe gezeigt werden.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) teilte mit, dass die RTL-Sendung große Teile "mit potenziell problematischen, sexuell aufdringlichen Bildern" des Rammstein-Videos gezeigt habe, ohne sie in einen aufklärerischen oder kritischen Kontext zu stellen. Die "skandalisierende und sensationsheischende Aufmachung" könne die Neugier von Jugendlichen wecken, den ganzen pornografischen Clip im Netz zu suchen. Die ProSieben-Reihe "Deine Chance! 3 Bewerber, 1 Job" fiel dagegen dadurch negativ auf, dass laut KJM in einer Folge junge Frauen in eine stereotype Geschlechterrolle gedrängt wurden: Sie ließen sich von drei jungen Männern bewerten und seien dabei auf ihre weiblichen Körpermerkmale und deren Wirkung auf Männer reduziert worden. Da besonders Kinder unter zwölf Jahren noch nicht zu einer kritischen Reflexion und Einordnung solcher Geschlechterrollen fähig seien, bewertete die KJM die Folge als Verstoß gegen die Jugendschutz-Bestimmungen.

Über Sanktionen wird beraten

Die KJM teilte weiter mit, dass sie im zweiten Quartal insgesamt fünf Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags in Fernseh-, und 14 Verstöße in Telemedien-Angeboten festgestellt habe. Über die Sanktionen werde nun gemeinsam mit den für die Sender zuständigen Landesmedienanstalten beraten.


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