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Wickert sieht Nachwuchsprobleme bei der ARD

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Wickert sieht Nachwuchsprobleme bei der ARD

19.08.2010, 14:31 Uhr | dpa

Wickert sieht Nachwuchsprobleme bei der ARD. Ulrich Wickert übt erneut Kritik an der ARD. (Foto: imago)

Ulrich Wickert übt erneut Kritik an der ARD. (Foto: imago)

Aus Sicht von Ulrich Wickert (67), dem ehemaligen "Mister Tagesthemen", hat die ARD massive Nachwuchsprobleme. Das zeige sich auch an der Verpflichtung von Günther Jauch, der im Herbst 2011 die Sonntagabend-Talkshow im Ersten bekommt und dafür sein RTL- Magazin "Stern TV" aufgibt. "Wenn die ARD meint, sie braucht Jauch, dann ist das so. Was ich bedauere ist, dass in der ARD zu wenige Moderatoren aufgebaut werden, aus denen später mal Jauchs oder Harald Schmidts werden könnten. Heute wird zu häufig nur nach Leuten gesucht, die nur gefällig sind", sagte Wickert dem Internetportal "sueddeutsche.de".



Die Qualität der Nachrichtensendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen habe sich verbessert, sagte er mit Blick auf die harsche Kritik, die er im Herbst 2009 geübt hatte. "Zuschauer haben mich zugeschüttet mit Zustimmung. Auch aus den Sendern wurden meine Aussagen oft, hinter vorgehaltener Hand, unterstützt", sagte er. "Natürlich kam auch der offizielle Widerspruch. Doch es hat sich einiges geändert. Diejenigen, die über Themengewichtung und Sondersendungen zu politischen Ereignissen entscheiden, denken seit der Kritik mehr darüber nach, welche Themen sie in welcher Form platzieren. Und das finde ich prima."

Nachrichten bei den Privaten zu "krawallig"


Wickert war von 1991 bis 2006 Moderator der ARD-"Tagesthemen"; zuvor hatte er unter anderem beim ARD-Magazin "Monitor" und als Auslandskorrespondent gearbeitet. Für Privatsender halte er Nachrichten allerdings für verzichtbar. "Also, ob ich nun auf RTL oder ProSieben Nachrichten sehe oder nicht - für mich ist das nicht wichtig. Denn das, was im Privaten an Nachrichten gesendet wird, ist doch sehr bunt und sehr krawallig. Meinetwegen müssen die Privatsender keine Nachrichten senden."

Großes Lob an Stefan Aust


Deswegen sei es gut, dass die ProSiebenSat.1-Gruppe den Nachrichtensender N24 an eine Manager-Gruppe um Stefan Aust verkauft hat. "Das war das Beste, was man machen konnte, weil der neue Eigentümer Stefan Aust, einst "Spiegel"-Chefredakteur, wirklich ein hervorragender Nachrichtenjournalist ist und mit dem Aufbau von "Spiegel TV" bewiesen hat, dass er von Qualitätsfernsehen etwas versteht. So wird sich N24 zum Positiven hinentwickeln."



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