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"Tatort": Lena Odenthal löst ihren 50. Fall

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Lena Odenthal löst ihren 50. Fall

23.08.2010, 11:46 Uhr

"Tatort": Lena Odenthal löst ihren 50. Fall. 50. "Tatort" mit Lena Odenthal (Foto: ARD)

50. "Tatort" mit Lena Odenthal (Foto: ARD)

Zum Jubiläum spürt Kommissarin Lena Odenthal den "Hauch des Todes". In ihrem 50. "Tatort", den das Erste heute Abend (20.15 Uhr) ausstrahlt, muss die von Schauspielerin Ulrike Folkerts verkörperte Ermittlerin um ihr Leben fürchten. Denn in dem Krimi ist sie einem Serienmörder auf der Spur, bietet sich diesem als Lockvogel an und gerät schließlich in seine Fänge.


Für die in Berlin lebende Folkerts ist die Jubiläumsfolge etwas Besonderes. "50 ist eine gute Zahl. Ein schöner Zwischenstand auf dem Weg zur 100." Folkerts, die im kommenden Jahr 50 Jahre alt wird, ist Deutschlands dienstälteste "Tatort"-Kommissarin. Sie spielt seit 22 Jahren die Kommissarin Lena Odenthal. Seit 14 Jahren hat sie den Schauspieler Andreas Hoppe an ihrer Seite. Der 50-Jährige verkörpert den eigenwilligen Assistenten Mario Kopper. Bei Fans gelten die beiden, die sich seit der Schauspielschule kennen, als Kult-Duo.

"An psychische Grenzen gestoßen"

"Bei diesem Tatort bin ich an meine psychischen Grenzen gestoßen", sagt Folkerts. Lena Odenthal hat Todesangst. "Für mich als Schauspielerin eine extreme Herausforderung, dies glaubwürdig zu spielen." Die Dreharbeiten, erzählt Folkerts, waren mit extremen Strapazen verbunden. Das mörderische Finale wurde unter Wasser gedreht, in einer Taucherglocke auf dem Grund des Rheins bei Ludwigshafen. Auf das Ergebnis ist Folkerts stolz. Der 90-Minuten-Film sei spannungsgeladen, bewegungsreich und emotional.

Cooler und härter

Folkerts blickt nach 22 "Tatort"-Jahren und 50 Folgen gerne zurück. Mit einem Augenzwinkern schaut sie sich alte Folgen an. "Allein, wenn ich meine Frisur von damals und die Kleidung sehe, muss ich schmunzeln." Trat sie anfangs noch im femininen Kostüm vor die Kamera, wurde ihre Rolle mit der Zeit cooler und härter. Folkerts erarbeitete sich den Ruf als "weiblicher Schimanski". Von anderen TV-Kommissaren hebt sie sich damit ab.

"So lange erfolgreich dabei"

Ans Aufhören denkt Folkerts nicht, sie hat spürbar Spaß an der Rolle. "Ich bin stolz, dass ich schon so lange und erfolgreich dabei bin." Für die kommenden Jahre gebe es genügend spannende Geschichten, die sie drehen möchte. Ihr Assistent sieht das ähnlich. Auch er wird dem "Tatort" die nächsten Jahre treu bleiben.

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