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"X Factor"-Casting rührt mit einem Heiratsantrag

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"X Factor"-Casting rührt mit einem Heiratsantrag

25.08.2010, 11:31 Uhr | jho

"X Factor"-Casting rührt mit einem Heiratsantrag. Kandidat Sven machte seiner Freundin bei "X-Factor" einen Heiratsantrag. (Foto: Vox)

Kandidat Sven machte seiner Freundin bei "X-Factor" einen Heiratsantrag. (Foto: Vox)

Wer es gerne krawallig mag, ist bei "X Factor" falsch: Keine Sprüche unter der Gürtellinie à la Dieter Bohlen, nur minimales Fremdschämen bei bemitleidenswerten Kandidaten, die sich vor der Kamera bis auf die Knochen blamieren. Denn in der neuen Castingshow des Senders Vox geht es tatsächlich – oh Wunder – um Talente. "X Factor" ist das etwas andere TV-Format, bei dem die Seriosität im Vordergrund steht - gesucht wird entweder ein echter Star, ein Sänger oder eine Gruppe mit "X Factor". Ein bisschen Spaß mit freakigen Kandidaten und die ein oder andere Tränendrüsen-Story sind zwar zwischendurch erlaubt, aber bitte wohldosiert. Den emotionalsten Auftritt lieferte der Barkeeper und Rocker Sven, der nicht nur die Jury mit seiner Interpretation von "I Wonder Why" rührte, sondern zudem noch seiner Freundin vor laufenden Kameras einen Heiratsantrag machte. Somit bekam er gleich ein vierfaches "JA" - dreimal von den Juroren Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck und natürlich noch von seiner Freundin.

 
Den Höhepunkt der Peinlichkeiten des ersten Castings boten die 17-jährigen Zwillinge Alina und Emilija. Von Mama auf sexy Raubkätzchen in Leopardenmuster-Minikleidchen gestylt, erinnerte ihr schiefer Gesang eher an zweistimmiges Katzengejaule– was die beiden aber partout nicht glauben wollten. "Singt ihr gern? Dann solltet ihr es vielleicht mal lernen" – der Kommentar von Till Brönner und Sarah Connors Kritik an ihrem Outfit ("Meine Tochter hätte einen Arschtritt bekommen, wenn sie so aufgetreten wäre") waren zu viel. Die Mädchen schalteten in den Zicken-Modus und herrschten die Jury an, doch bitte endlich zu einem Urteil zu kommen, man habe ihre Meinung jetzt ja gehört. Das dreifache "Nein" wollten die Zwillinge dann aber doch nicht mehr abwarten, rauschten beleidigt von der Bühne und schimpften hinter den Kulissen munter weiter.

Wo Bohlen pöbelt, wird bei „X Factor“ gekuschelt


Doch das ist kein Vergleich zu dem, was den beiden im Angesicht von Dieter Bohlen passiert wäre. Der DSDS-Chefjuror hätte nicht nur sie, sondern garantiert auch den 29-jährigen Schauspieler Marc in Grund und Boden beleidigt. Doch der schlimmste Kommentar, den der Möchtegern-Sänger für die üble Verunstaltung von David Bowies "Life On Mars" zu hören bekam, war  Brönners "Dich muss man vor dir selbst schützen". Hui, das hat aber gesessen. Ähnlich kuschelig fiel auch der Jury-Streit um Hendrik, den Mädchenschwarm mit der Durchschnittsstimme, aus, der nur wegen Sarahs flehendem Augenaufschlag ein "skeptisches Ja" von Till Brönner bekam.

Sänger und Schicksalsschläge


Ansonsten strotzte die erste "X Factor"-Folge nur so vor herausragenden Gesangstalenten, von denen einige auch noch ihre obligatorischen rührseligen Geschichten zu erzählen hatten. Neben dem Heiratsantrag des harten Rockers Sven, trat der arbeitslose Mario, Vater von drei Kindern und Spross eine Schaustellerfamilie, ins Rampenlicht und präsentierte seine einfühlsame Stimme. Juror George Glueck fragte völlig baff: "Weißt du wirklich nicht, wie gut du bist?". Pino, Kölner Stadtsekretär mit kranker Mutter, konnte bei dieser Gefühlsduselei schon fast nicht mehr mithalten.

Talent ohne Ende


Lobeshymnen heimsten die Kandidaten aber auch ein, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Ob es nun die sympathisch-verrückte Japanerin Natsumi war, der Gitarre spielende Anthony oder das Gospel singende Mädchen-Trio Predestination: So viel Talent in einer einzigen Castingshow-Folge ist man als Zuschauer gar nicht gewohnt - und das war ja erst der Anfang. Mit dieser Folge ist es "X Faktor" gelungen, sich klar von DSDS, „Supertalent“ und „Popstars“ abzugrenzen. Ob die Show den eingeschlagenen Weg beibehält, ob er bei den Zuschauern ankommt und ob Connor & Co. am Ende wirklich einen erfolgreichen Star hervorbringen, wird sich aber erst noch erweisen müssen.

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