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Frank Plasberg: "Jauch ist beliebt, ohne beliebig zu sein"

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Frank Plasberg: "Jauch ist beliebt, ohne beliebig zu sein"

25.08.2010, 10:04 Uhr | LS, t-online.de

Seit drei Jahren talkt Frank Plasberg mit seiner Sendung "Hart aber fair" in der ARD. Heute läuft die 100. Ausgabe. Ein Erfolg, über dem jedoch seit kurzem der große Schatten von Günther Jauch schwebt. Der wird ab Herbst 2011 als Nachfolger von Anne Will deren Talkshow-Sendeplatz am Sonntagabend im Ersten übernehmen und im Zuge der daraus resultierenden Programmreform auch Plasbergs Sendetermin in Frage stellen. Zu einer Kritik an Jauchs Verpflichtung ließ sich Plasberg in Interviews anlässlich des "Hart aber fair"-Jubiläums dennoch nicht hinreißen. Im Gegenteil: "Er ist mit Abstand der beliebteste Moderator, ohne beliebig zu sein", sagte er der "Welt Kompakt".

Er sei Günther Jauch sogar dankbar, sagte Frank Plasberg dem Blatt. "Hätte Günther Jauch 2007 nicht abgesagt, würden wir immer noch im WDR senden. Erst durch seine Absage kam es zum Rennen zwischen NDR und WDR um die Besetzung der Christiansen-Nachfolge - und infolgedessen auch zu dem Zugeständnis, dass wir am Mittwochabend ins Erste wandern." Auf dem Sendeplatz um 21.45 behauptete sich der Polittalk gegen starke TV-Konkurrenz wie die Fußball-Championsleague und steigerte seinen Marktanteil auf zuletzt 14,7 Prozent.

"Gäste- und Themenkannibalismus" in Polit-Talks

Die Frage, warum es in Deutschland so viele Polit-Talkshows gibt, beantwortete Frank Plasberg gegenüber der "Super-Illu" mit kritischem Unterton: "Ich glaube, Deutschland käme auch mit der einen oder anderen weniger gut aus. Wir haben jetzt schon einen Gäste- und Themenkannibalismus, der ärgerlich ist." Der Zuschauer würde das aber anders sehen, so Plasberg. Denn alle Talkformate fänden ihr Publikum. Sorgen um die Zukunft seiner eigenen Talkshow mache er sich daher nicht. Auch nicht in Hinblick auf einen neuen Sendeplatz. Ob 20.15 Uhr oder 22.45 Uhr - noch sind die Zeiten reine Spekulation. Günther Jauch hätte es da viel schwerer, so Plasberg im "Tagesspiegel": "Die Erwartungen sind so groß, das man sie fast gar nicht erfüllen kann."

Plasberg nennt Jauch "Sonntags-Talker"

Alles in allem freut sich Frank Plasberg auf Jauch, für den er noch weitere lobende Worte hat. Der "Wer wird Millionär"-Gastgeber sei ein guter Typ mit Ecken und Kanten, ohne zu polarisieren. "Damit hat er fast schon die Quadratur des Kreises geschafft. Und er gibt sich nicht mal Mühe, von allen gemocht zu werden." Als neuen Chef-Talker der ARD sieht er ihn jedoch nicht. "Sonntags-Talker" ist die Bezeichnung, die Plasberg dazu einfällt.

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