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Mathias Richling verlässt ARD-"Satire Gipfel"

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Mathias Richling verlässt ARD-"Satire Gipfel"

28.09.2010, 08:51 Uhr | dpa/dapd, dpa, dapd

Mathias Richling verlässt ARD-"Satire Gipfel". Mathias Richling verlässt zum Jahresende den ARD-"Satire Gipfel". (Foto: imago)

Mathias Richling verlässt zum Jahresende den ARD-"Satire Gipfel". (Foto: imago)

Kabarettist Mathias Richling verlässt zum nächsten Jahr den ARD-"Satire Gipfel". Er wolle sich intensiver um die Sendung "Studio Richling" für seinen Heimatsender Südwestrundfunk (SWR) kümmern, sagte der 57-Jährige am Montag in Stuttgart. Zudem gebe es noch kein neues Konzept für den ehemaligen "Scheibenwischer", den Richling seit Anfang 2009 als Gastgeber moderiert. Nach dem Ausstieg des Bayerischen Rundfunks (BR) stehe noch nicht mal fest, welcher ARD-Sender den "Satire Gipfel" zukünftig mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert. "Das wird mir zu knapp und ist mir zu riskant", sagte Richling der Nachrichtenagentur dpa.

Er gehe nicht im Streit, betonte Richling, der vor allem für seine Parodien deutscher Politiker wie Horst Köhler oder Ursula von der Leyen bekannt ist. "I wo! Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht." Allerdings gebe es "zu viele Unklarheiten" über das neue Konzept für den Sendeplatz. Nachdem der "Scheibenwischer" endete, habe er die Sendung "in Pflichterfüllung" übernommen und sie für junge Kollegen öffnen wollen. "Dieses Experiment ist durchaus gelungen", heißt es in Richlings Pressemitteilung - auch wenn ihm anfangs vorgehalten wurde, aus Kabarett Comedy gemacht zu haben.

Dieter Nuhr als Nachfolger?

Zur Nachfolgefrage wollte sich Richling, der noch drei Ausgaben der Show präsentieren wird, nicht äußern. Er hoffe aber, dass andere den "Satire Gipfel" weiter öffnen "und Kabarett in der ARD auch in Zukunft keine Nische sein wird". Spekulationen, Dieter Nuhr komme für die Nachfolge in Frage, kommentierte der 57-Jährige so: "Dieter Nuhr kann alles moderieren. Geeignet ist er auf jeden Fall." Nuhr gilt als Favorit, sollte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in die Produktion des "Satire Gipfels" oder einer Nachfolgesendung eintreten.

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