11.10.2010, 10:22 Uhr | afp/dapd/JW, dapd, AFP
Stefan Raab ist zweifacher Sieger beim Deutschen Fernsehpreis - und Lena gewinnt indirekt mit. (Foto: dpa)
Mit seiner Sendung "Unser Star für Oslo" hat Entertainer Stefan Raab bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises zwei Auszeichnungen abgeräumt. Die Show gewann in der Kategorie "Beste Unterhaltung" - damit wurde auch Grand-Prix-Siegerin Lena Meyer-Landrut indirekt geehrt. Raab selbst wurde in der neu geschaffenen Kategorie "Besondere Leistung Unterhaltung" als bester Entertainer geehrt. Prompt bescheinigte Raab der Jury "Stil und Geschmack". Im Moment seines großen Triumphs gab sich Stefan Raab ungewohnt bescheiden: "Hinge der Erfolg vom Aussehen ab, stände ich heute nicht hier", bekannte der ProSieben-Entertainer am Samstagabend auf der Bühne des Kölner Coloneums. Ebenfalls zwei Auszeichnungen gingen an die Thriller-Serie "Im Angesicht des Verbrechens": Sie wurde als "Bester Mehrteiler" ausgezeichnet; das Schauspiel-Ensemble der Serie gewann in der Kategorie "Besondere Leistung Fiktion".
Der Fernsehpreis für den besten Film ging an den ARD-"Tatort" "Weil sie böse sind". Als beste Schauspieler wurden Christoph Bach und Ulrike Kriener ausgezeichnet. Bach spielte den Studentenführer Rudi Dutschke im ZDF-Streifen "Dutschke". Kriener erhielt den Fernsehpreis für ihre Rolle in der ZDF-Serie "Klimawechsel", die mit Humor das Thema Wechseljahre beleuchtet.
Den neu eingeführten Publikumspreis, bei dem die neunköpfige Jury um Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger einmal nicht mitreden durfte, gewann die ARD-Telenovela "Sturm der Liebe". Sie setzte sich gegen die RTL-Dauerserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und die Sat.1-Produktion "Anna und die Liebe" durch. Der Fernsehpreis wurde am Samstag zum zwölften Mal verliehen. Am Sonntagabend sollte die Gala in der ARD ausgestrahlt werden.
Im Vorfeld hatte es Kritik von Schauspielern und Regisseuren und ihren Verbänden gegeben, da die Auszeichnungen für die beste Regie, die besten Kamera und die besten Nebendarsteller gestrichen wurden. Viele der eingeladenen Gäste trugen daher einen silbernen Pin mit der Aufschrift "Ich bin preiswert", der vom Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) ausgegeben wurde. Der im Vorfeld angekündigte Boykott der Medienszene blieb aber offensichtlich aus. Dafür griffen mehrere Preisträger den Streit auf, am deutlichsten Annette Frier, die mit der Anwaltsserie "Danni Lowinski" den einzigen Fernsehpreis für Sat.1 holte. Sie forderte den BFFS und die Verantwortlichen des Fernsehpreises auf, sich an einen Tisch zu setzen, "damit man sich im nächsten Jahr wieder gemeinsam besaufen kann". Die Chancen dafür stehen nicht schlecht: Wie der BFFS am Samstagabend mitteilte, haben die Stifter des Fernsehpreises inzwischen ein Gespräch "über den Preis und seine Perspektiven" angeboten.
11.10.2010, 10:22 Uhr | afp/dapd/JW, dapd, AFP
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