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"Rette die Million!": Millionäre auf Zeit lassen Jörg Pilawas Premiere glücken

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"Rette die Million!": Millionäre auf Zeit lassen Pilawas Premiere glücken

14.10.2010, 09:53 Uhr | tke, t-online.de

"Rette die Million!": Millionäre auf Zeit lassen Jörg Pilawas Premiere glücken. Jörg Pilawa moderiert "Rette die Million" beim ZDF. (Foto: ZDF)

Jörg Pilawa moderiert "Rette die Million" beim ZDF. (Foto: ZDF)

Die Premiere der ZDF-Quiz-Show "Rette die Million" am Mittwochabend hatte alle Zutaten, die sich Moderator Jörg Pilawa nur hätte wünschen können: Ein bunter Mix gut aufgelegter Kandidaten mit einem Haufen Bargeld vor der Nase und gefangen in einem nervenaufreibenden Spielsystem, das für die besondere Würze sorgte.  Nur gut, dass der 45-jährige Pilawa in seiner ersten Sendung für das "Zweite" keine Spur von Nervosität zeigte. Mit der Erfahrung von über 1.700 ARD-Vorabend-Shows im Rücken behielt er bei dieser neuen Art Rückwärts-Quiz immer den Überblick. Auch bei den zwei attraktiven Blondinen aus Düsseldorf, die gleich bei der ersten und simplen Frage mal eben 250.000 Euro verzockten.  Sie wussten nicht, dass ein Fußball-Spieler vor der eigenen Abwehr auch "Staubsauger" genannt wird. Und so waren Birgit und Miriam ganz schnell keine Millionärinnen mehr.

Denn so funktioniert "Rette die Million":  In acht Raterunden müssen die Kandidaten in Zweierteams ein Startkapital von einer Million Euro verteidigen. Der Clou: Am Anfang erhalten die Bewerber den Spielbetrag als echtes Geld – schön verpackt in 40 Päckchen à 25.000 Euro. Zu jeder gestellten Frage gibt es zunächst vier Antwortmöglichkeiten. Der Haken: Im Gegensatz zu anderen Spielshows haben die Kandidaten keine Möglichkeit, vorzeitig auszusteigen, Fragen auszulassen oder einen Joker zu ziehen. Aber wenn sie die korrekte Antwort nicht wissen, können sie ihr Geld auf bis zu drei Antwortfelder verteilen. Bei den falschen Antwortfeldern ist das dort eingesetzte Geld verloren, es öffnet sich eine Falltür und die Scheine rieseln in einen Schacht aus Plexiglas.

"Wenn wir verlieren, bist du schuld"

Öfter als ihnen lieb war, geschah das auch bei den Freundinnen Birgit und Miriam, die am Ende mit 75.000 Euro, dem kleinsten Häufchen Bargeld des Abends, nach Hause gingen – immerhin. Schließlich hatte es am Anfang gar nicht gut ausgesehen. Meinte auch Pilawa: "Nach der Fußballfrage dachte ich: Das dauert nicht lange!" Den gleichen Gedanken hatte er wohl auch bei seinen ersten Kandidaten – dem Ehepaar Niehuis aus Hückelhoven in NRW.  Als begeisterte Fußball-Fans hätten sie eigentlich sicher wissen müssen, dass Thomas Tuchel mit seinen Mainzer Spielern gerade die Bundesliga aufmischt.  Erst in letzter Sekunde setzten sie doch noch die restlichen 100.000 Euro auf die richtige Antwort. Die Niehuis waren dabei gleichermaßen unsicher wie unterhaltsam: "Wenn wir verlieren, bist du schuld. Aber das ist nicht schlimm", sagte Susanne Niehuis im neckischen Tonfall zu ihrem Mann Ralf. Für ihren Mut wurden die beiden später mit genau diesen 100.000 Euro belohnt.

Tochter überraschte die Mutter mit Teilnahme

Den Höhepunkt der Sendung hoben sich die Show-Verantwortlichen allerdings zum Schluss auf. Eine im Publikum sitzende Mutter wurde völlig unverhofft von ihrer Tochter mit der Teilnahme an dem Quiz überrascht. Und ausgerechnet das Überraschungsteam aus Oberhausen sahnte die höchste Gewinnsumme der Sendung ab: stolze 250.000 Euro – tolle Geschichte!

40 Minuten überzogen

Einzig Pilawa störte ab und an die Quiz-Harmonie: X-mal monierte er das "unordentliche" Stapeln der Geld-Batzen auf den Antwortfeldern – nicht nur einmal zu oft. Schließlich war es Pilawa selbst, der wohl merkte, dass der Hin-und-her-Transport des Geldes nervig lange dauerte und daher aufs Tempo drückte.  Was aber nicht verhinderte, dass die Sendezeit um ganze 40 Minuten überzogen wurde – Dimensionen wie man sie eigentlich nur von Thomas Gottschalk beim TV-Dinosaurier "Wetten dass...?" kennt. Übrigens eine Show, deren Moderation der neuen ZDF-Allzweckwaffe Pilawa schon einige Male angedichtet wurde.

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