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ARD schießt gegen RTL: Doku-Soaps sind "Sozialpornos"

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ARD schießt gegen RTL: Dokusoaps sind "Sozialpornos"

02.12.2010, 12:08 Uhr | dapd/SKO, dapd

ARD schießt gegen RTL: Doku-Soaps sind "Sozialpornos". ARD-Programmdirektor Volker Herres schießt gegen RTL. (Foto: dpa)

ARD-Programmdirektor Volker Herres schießt gegen RTL. (Foto: dpa)

Volle Breitseite gegen RTL: Bei der Vorstellung der ARD-Programmreform hat sich Programmchef Volker Herres auf schroffe Weise von dem Kölner Sender und dessen Doku-Soaps distanziert. Laut "express.de" sagte er: "RTL hat deutliche Zuwächse, aber mit welchem Programm? Das bewegt sich zwischen banal und anal." Das hat gesessen - und war längst nicht alles. Einem weiteren Bericht zufolge lehnte Herres solche, nach Drehbüchern inszenierte Doku-Soaps mit Darstellern für das Erste mit den Worten ab: "Scripted Reality hat in unserem Programm nichts verloren." Gleichzeitig bezeichnete er entsprechende Formate als "Sozialpornos", die mit der Realität nichts zu tun hätten.

Anlass seiner Statements war ein internes Papier des NDR, in dem die Übernahme solcher Formate durch das Erste überlegt wurde. "Dieses Papier war nicht das klügste", sagte Herres. Welche konkreten RTL-Formate er mit seiner Kritik meinte, ließ Herres zwar offen. Gemutmaßt werden kann aber, dass Sendungen wie "Verdachtsfälle" oder "Die Schulermittler" gemeint sein könnten, bei denen Fälle um vermeintlich straftätig gewordene Personen oder Straftaten an Schulen von einem Produktionsteam nachgestellt oder inszeniert werden. Zwar hat sich RTL zu Herres' harschen Statements bislang nicht geäußert. Nach Informationen von "express.de" kündigt der Sender aber bereits eine Stellungnahme an.

Neuer Dokumentations-Platz sorgt für Unmut

Im Zuge der ARD-Programmreform sollen die "Tagesthemen" ab Herbst 2011 an vier Tagen der Woche zur einheitlichen Uhrzeit um 22.15 Uhr ausgestrahlt werden. Mit der Rückkehr von Günther Jauch zum Ersten und dem geplanten Polittalk mit ihm am Sonntagabend wurden außerdem die Programmzeiten fast aller ARD-Talkrunden von "Hart aber Fair" bis "Anne Will" neu geordnet. Für Kritik an der Reform sorgt vor allem der neue Programmplatz für Dokumentationen. Statt montags um 21 Uhr sollen diese dann erst um 22.45 Uhr laufen.

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