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Nach "Wetten, dass..?"-Unfall: Otto Waalkes sagt "tv total" ab

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Nach Wett-Unfall: Otto Waalkes sagt "tv total" ab

08.12.2010, 17:03 Uhr | dpa/dapd, dapd, dpa

Nach "Wetten, dass..?"-Unfall: Otto Waalkes sagt "tv total" ab. Otto Waalkes: Der Komiker hat seinen Auftritt bei Stefan Raabs Sendung "tv total" am Mittwochabend abgesagt. (Foto: Imago)

Otto Waalkes: Der Komiker hat seinen Auftritt bei Stefan Raabs Sendung "tv total" am Mittwochabend abgesagt. (Foto: Imago)

Der Wettunfall von Samuel Koch in der ZDF-Sendung "Wetten, dass..?" geht auch Otto Waalkes sehr nah. Der Star-Komiker hat seinen für heute geplanten Auftritt in Stefan Raabs Sendung "tv total" abgesagt. "Ich bin nach dieser Tragödie im Augenblick nicht in der Verfassung, im Fernsehen lustig zu sein", sagte Waalkes "bild.de".

Otto Waalkes war am Samstag bei "Wetten, dass..?" Wettpate des verunglückten Samuel Koch und hatte den Unfall in der Halle miterlebt. Er saß auf dem Wettsofa, als Samuel nur wenige Meter von ihm entfernt auf dem Boden aufschlug und schwer verletzt liegen blieb. "Mir schlottern immer noch die Knie, ich bin fix und fertig", sagte Otto.

Weitere Absagen offen

Es ist verständlich, dass selbst Otto nach diesem folgenschweren Unfall keine Lust auf Comedy hat. Und so muss ProSieben am Mittwochabend ohne ihn auskommen. Ob Otto Waalkes noch weitere Sendungen absagt, in denen er seinen Film "Otto's Eleven" vorstellen soll, ist noch offen. Diese Entscheidung will der Kult-Komiker erst in der kommenden Woche fällen.

Schlechte Prognosen

Die Aussichten des verunglückten Wettkandidaten Samuel Koch auf vollständige Genesung sind ungewiss. Im günstigsten Fall könne sich der 23-Jährige zumindest teilweise erholen, im schlechtesten Fall bleibe er gelähmt, sagte Neurochirurg Prof. Hans-Jakob Steiger von der Düsseldorfer Uniklinik am Dienstag. Im Moment habe Koch schwere Lähmungen, es sei aber "viel zu unsicher" zu sagen, inwieweit diese sich zurückbilden werden. Der junge Mann war am Samstagabend in der ZDF-Sendung "Wetten, dass..?" schwer gestürzt. Endgültige Aussagen zu einer möglicherweise bleibenden Lähmung wollte Prof. Steiger nicht machen. "Das ist etwas, was ich zum jetzigen Zeitpunkt nur mit größter Unsicherheit abschätzen kann", sagte Steiger. "In einer Woche bin ich gerne bereit, dazu sehr viel dezidierter Stellung zu nehmen." Alles andere sei Spekulation.

"Samuel Koch ist wach und orientiert"

Koch wurde in der Nacht zum Dienstag ein zweites Mal operiert. Mit dem umfassenden Eingriff sollte das verletzte Rückenmark so gut wie möglich entlastet werden, wie der ärztliche Direktor der Uniklinik, Prof. Wolfgang Raab, erläuterte. Inzwischen habe man den 23-Jährigen aus dem künstlichen Koma geholt. "Samuel Koch ist wach und orientiert", sagte Raab. Der Patient liege weiter auf der Intensivstation.

Vollständige Erholung unwahrscheinlich

Zu der neuen, etwa dreistündigen OP habe man sich entschlossen, weil sich bei Koch eine fortschreitende Schwellung am Rückenmark abgezeichnet habe, erklärte Steiger. "Eine vollständige Erholung ist unserer Ansicht nach jetzt unwahrscheinlich", sagte er, ließ aber offen, ob dies einer dauerhaften Lähmung gleichkommen könnte oder damit andere Einschränkungen gemeint sein könnten. Es helfe dem Patienten, dass er als Hobby-Sportler sehr gut trainiert sei.

Ärzte planen Reha in zwei Wochen

Nach den Vorstellungen der Ärzte soll Koch bereits in zwei Wochen mit einer Reha beginnen. Zuvor müsse allerdings die Wirbelsäule erneut stabilisiert werden, sagte Neurochirurg Steiger. Nach dem zweitägigen künstlichen Koma ist Koch derzeit ansprechbar und kann sich mit den Ärzten verständigen. Erinnerungen an das Unglück am Samstagabend hat er allerdings nicht. "Er kann keine detaillierten Auskünfte über den Unfall geben", sagte Steiger. Über seinen gesundheitlichen Zustand sei er sich allerdings bewusst. Zudem sei der 23-Jährige kooperativ und zeige sich kämpferisch

Sturz vor laufenden Kameras

Koch war in der Live-Sendung "Wetten, dass..?" schwer gestürzt, als er nacheinander fünf entgegenkommende Autos auf Sprungstelzen überspringen wollte. Er zog sich eine schwere Verletzung der Halswirbelsäule mit einhergehender Schwellung des Rückenmarks zu. Nach einer Operation am Sonntag wurde er in ein künstliches Koma versetzt.

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