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"Wetten, dass..?"-Unfall: Shows sollen auf den Prüfstand

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Nach dem Wett-Unfall sollen TV-Shows auf den Prüfstand

13.12.2010, 09:46 Uhr | dpa/ddp

"Wetten, dass..?"-Unfall: Shows sollen auf den Prüfstand. Nach dem schweren Unfall von Samuel Koch bei "Wetten, dass..?" meldet sich die Politik zu Wort: TV-Shows sollen auf den Prüfstand. (Foto: Reuters)

Nach dem schweren Unfall von Samuel Koch bei "Wetten, dass..?" meldet sich die Politik zu Wort: TV-Shows sollen auf den Prüfstand. (Foto: Reuters)

Der schreckliche Unfall von Samuel Koch bewegt noch immer die Nation. Die Menschen sind bestürzt und sorgen sich um den Gesundheitszustand des 23-jährigen Wett-Kandidaten, der in Thomas Gottschalks Sendung "Wetten, dass..?" schwer verunglückte. Nun schaltet sich auch die Politik in die Diskussionen um Konsequenzen und Verbesserungen in TV-Shows ein. Sie möchte ein Wörtchen mitreden, wenn es darum geht, wie die Fernsehlandschaft in Zukunft gestaltet werden soll.

Der Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrats, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), hat sich für weitreichende Konsequenzen nach dem schweren Unfall bei der Sendung "Wetten, dass...?" ausgesprochen. Er forderte öffentlich-rechtliche und private Sender auf, sämtliche TV-Shows auf den Prüfstand zu stellen und das Risiko auf ein verantwortbares Maß zu beschränken. Die von Thomas Gottschalk moderierte ZDF-Sendung sei "eine erfolgreiche Show, die auch mit körperlich weniger spektakulären Wetten ihre Einschaltquote erreicht", sagte Beck dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe). Man müsse fragen, "wo sind Grenzen, welches Risiko geht man besser nicht ein?" Das gelte "gerade für das Privatfernsehen". So sei die Sendung "Schlag den Raab" auf Pro 7 "sehr waghalsig".

Absetzung wäre überzogen

Beck zufolge werde der Unfall in der nächsten Sitzung des ZDF-Verwaltungsrats im Januar ein Thema sein. Eine Absetzung von "Wetten, dass..?" wäre allerdings eine überzogene Reaktion. Das ZDF habe richtig reagiert, als es die Sendung nach dem Unfall abgebrochen habe. Im Vordergrund stehe jetzt die Sorge um den verunglückten 23-Jährigen, betonte Beck. Wettkandidat Samuel Koch war bei dem Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über fahrende Autos zu springen, schwer gestürzt. Er zog sich so schlimme Verletzungen an der Wirbelsäule zu, dass ihm nun Lähmungen drohen.

Samuel in der Reha

Kandidat Samuel Koch ist am Samstag von der Universitätsklinik Düsseldorf aus in die Reha-Klinik in der Schweiz geflogen worden. Das allein ist schon ein gutes Zeichen. Denn nur eine Woche, nachdem er beim Versuch, mit Sprungfedern über fahrende Autos zu springen, schwer gestürzt war, ist er transportfähig. Er atmet seit 48 Stunden wieder selbstständig, sein Kreislauf ist stabiler und er braucht weniger Medikamente. All das verkündeten seine Ärzte sichtlich erleichtert am Samstag bei einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz in Düsseldorf. Die Klinik in Nottwil rechnet mit sechs bis neun Monaten Rehabilitation - ohne eine Voraussage zu machen, wie es Koch dann gehen wird.

Helm war "völlig zwecklos"

Nach Einschätzung von Oberarzt Koch in der Klinik in Nottwil war der Helm, den der 23-Jährige bei dem Unfall in der ZDF-Show "Wetten, dass..?" trug, "völlig zwecklos". Besser geschützt hätte ihn ein Helm, wie ihn Formel-1-Piloten tragen. Bei diesem System wird bei einem Sturz auf den Kopf ein Teil der Energie auf die Schultern statt auf die Wirbelsäule gelenkt. Auch wenn sich der Schweizer Arzt von Samuel Koch sich mit einer Prognose über die Heilungschancen des 23-Jährigen zurückhält - ein bisschen Hoffnung für den jungen Mann schwingt in seinen Ausführungen mit. "Entscheidend sind die ersten beiden Wochen nach dem Unfall", sagte Oberarzt Hans Georg Koch in der Sonntagsausgabe der Zeitung "Blick". Die Ärzte der Schweizer Klinik sähen "Möglichkeiten einer positiven Entwicklung" und hätten "zaghafte Hoffnung", dass die Lähmungserscheinungen und Gefühlsstörungen zurückgehen, heißt es in dem Bericht.



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