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Kochs Unfall: "Verkettung unglücklicher Umstände"

26.01.2011, 18:49 Uhr | dpa, dpa, t-online.de

Kochs Unfall: "Verkettung unglücklicher Umstände". "Wetten, dass ...?"-Kandidat Samuel Koch. (Foto: dpa)

"Wetten, dass ...?"-Kandidat Samuel Koch. (Foto: dpa)

Der Unfall von Samuel Koch in der ZDF-Show "Wetten, dass..?" geht einem unabhängigen Experten zufolge auf "eine Verkettung von unglücklichen Umständen" zurück. Der Biomechaniker Gert-Peter Brüggemann von der Deutschen Sporthochschule in Köln stellte am Mittwoch ein wissenschaftliches Gutachten zu dem Unfall vor. Brüggemanns Schlussfolgerung lautet: "Bei dem Unfall handelt es sich um eine Verkettung von unglücklichen Umständen, wobei die Unfallursache eindeutig auf einen Bewegungsfehler des Kandidaten zurückzuführen ist. (...) Ob die Risikobeurteilung durch das ZDF hinreichend und genügend war, ist schwer zu beurteilen."

Auch eine interne Untersuchung des Zweiten Deutschen Fernsehens sieht kein schuldhaftes Verhalten. ZDF-Intendant Markus Schächter zog die Bilanz: "Die notwendigen und möglichen Sicherheitsmaßnahmen waren eingehalten, trotzdem gibt es künftig strengere Auswahlkriterien." Bei der Auswahl von Wetten würden künftig strengere Maßstäbe angelegt. In der Sendung am 4. Dezember war Samuel Koch mit Sprungstelzen über entgegenkommende Autos gesprungen. Dabei war der 23-Jährige gestürzt und hatte sich schwer verletzt. Er ist seitdem gelähmt.

Detaillierte Auswertung

Der vom ZDF mit der Untersuchung des Unfalls beauftragte Gutachter Prof. Dr. Brüggemann hat auf der Grundlage von Videomaterial mit einer Computersimulation den Unfall selbst, sowie erfolgreiche Sprünge rekonstruiert und analysiert. Die Ursache liegt danach in Bewegungsfehlern in der späten Phase des Anlaufs und beim Absprung selbst. Technische Fehler oder ein Versagen der Sprungstützen konnten nicht nachgewiesen werden. Die Auswertung des Videomaterialsund der schriftlichen Unterlagen zeige, dass der Kandidat nachweislich in der Lage war, die Sprünge zu realisieren. Auch die notwendigen und möglichen Sicherheitsmaßnahmen wurden eingehalten. Weder ein anderer Bodenbelag, noch ein zusätzlicher Mattenschutz am Fahrzeug hätten den Unfall und die dabei entstandenen Verletzungen verhindern können.

ZDF zieht Konsequenzen

Bei "Wetten, dass..? "wird es künftig keine "hochsportiven Wetten" mit hohem Unfallrisiko mehr geben. Dies sei für das ZDF die Konsequenz aus dem schweren Unfall von Samuel Koch in der letzten Sendung, sagte Programmdirektor Thomas Bellut am Mittwoch in Köln. Er glaube, dass "Wetten, dass..?" auch ohne solche spektakulären Wetten funktionieren werde. Bellut betonte, dass das ZDF weiterhin die Verantwortung für den Unfall trage, auch wenn zwei Untersuchungen kein schuldhaftes Verhalten festgestellt hätten. Im Nachhinein sehe er mit "Grausen", was für gefährliche Wetten in der Thomas-Gottschalk-Show im Laufe der Jahre alles gelaufen seien.





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