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Verkaufstop für Christoph Maria Herbsts "Traumschiff"-Buch

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Verkaufsstopp für Herbsts "Traumschiff"-Buch

07.02.2011, 13:32 Uhr | mth / SKO, dpa

Verkaufstop für Christoph Maria Herbsts "Traumschiff"-Buch. Christoph Maria Herbst bläst der Wind ins Gesicht. (Foto: dpa)

Christoph Maria Herbst bläst der Wind ins Gesicht. (Foto: dpa)

Der Verkauf des Bestsellers "Ein Traum von einem Schiff" von Christoph Maria Herbst, in dem der "Stromberg"-Darsteller die ZDF-Reihe "Das Traumschiff" gehörig durch den Kakao zieht, ist gerichtlich untersagt worden. Das bestätigte Martin Spieles, der Sprecher der Frankfurter S. Fischer Verlage. Es gäbe eine Einstweilige Verfügung. "Die Auslieferung wurde gestoppt, ein Rückruf der Bücher ist erfolgt." Eine neue Auflage mit eingeschwärzten Textstellen soll vom kommenden Donnerstag (10. Februar 2011) an lieferbar sein. Spieles betonte, der Verlag halte die Einstweilige Verfügung für nicht berechtigt und werde Rechtsmittel einlegen. Das Buch ist im zu S. Fischer gehörenden Scherz Verlag erschienen und bisher rund 100.000 Mal verkauft worden.

Herbst war im vergangenen Jahr mit dem ZDF-"Traumschiff" unterwegs und hatte darüber ein Buch geschrieben, in dem er unter anderem das "MS" in "MS Deutschland" als "Mumien-Schlepper" deutet und den Produzenten Wolfgang Rademann als "fleischgewordene Knoblauchzwiebel" bezeichnet. Für den TV-Kapitän Siegfried Rauch (78) sei die Kommando-Brücke überdies eine Art Sterbeklinik. Welcher Akteur die einstweilige Verfügung beantragt hat und welche Passagen des Buches nun geschwärzt werden müssen, wollte der Verlag nicht sagen.

Rademann: "Eine Beleidigung für Passagiere und Zuschauer"

Kurz nachdem erste Passagen aus Herbsts Buch bekannt wurden, meldete sich bereits Rademann zu Wort. Auf die Frage von "bild.de", wie er das Buch findet, sagt der 76-Jährige: "Alles in allem ist es eine Beleidigung für Passagiere und Zuschauer. Er hat in seiner ironisch-zynischen Art als 'Stromberg' gewisse Grenzen überschritten." Die Zusammenarbeit mit Herbst, der am Neujahrstag als Star-Gast der Serie im TV zu sehen war, bereue er aber nicht, "denn er ist ein guter Schauspieler".

"Soll selbst erstmal 78 werden"

Auch TV-Kapitän Siegfried Rauch, über den es in Herbsts Buch heißt, für ihn sei "die Brücke an Bord eine Art Palliativstation" (Abteilung für todkranke Patienten, die Red.), nimmt Rademann in Schutz: "Da soll der Herbst erst mal 78 werden und dann noch so fit sein und gut aussehen wie Siggi Rauch. Ob er das schafft bei dem Humor?" Gegen den heftigen Vorwurf, einige Kollegen hätten wegen des hohen Alters oder wegen zu viel Alkoholkonsum gerne mal den Text vergessen, entgegnet er: "Die meisten Schauspielkollegen sind doch jünger als er, zum Beispiel Anja und Gerit Kling. Die Suffköppe unter den Schauspielern, die ich in den letzten 30 Jahre hatte, kann man an einer Hand abzählen. Und die waren in seiner Folge nicht dabei." Obendrein bezichtigt Rademann Herbst des Ideenklaus. So sei die Bezeichnung "Mumienschlepper" für das Schiff "MS Deutschland", die Herbst in seinem Buch als seine Idee darstellt, "ein alter Witz, den er geklaut hat."

"Nach Knoblauch rieche ich immer"

Zumindest in einem Punkt aber liege der TV-Zyniker richtig. Nämlich beim Vorwurf, dass Rademann ständig nach Knoblauch rieche: "Zumindest da hat er ein wenig recht. Nach Knoblauch rieche ich ja immer. Das wissen doch alle. Ich esse Knoblauch jeden Tag, das habe ich von Johannes Heesters - der hat mir das vor 40 Jahren empfohlen."

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