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Fernsehlotterie betreibt Schadensbegrenzung wegen Lierhaus-Honorar

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Fernsehlotterie betreibt Schadensbegrenzung wegen Lierhaus-Honorar

03.03.2011, 15:31 Uhr | dpa/AFP/JW, AFP, dpa

Fernsehlotterie betreibt Schadensbegrenzung wegen Lierhaus-Honorar. Fernsehlotterie-Geschäftsführer Christian Kipper präsentiert ein Plakat mit dem Konterfei der neuen Botschafterin Monica Lierhaus. (Foto: dpa)

Fernsehlotterie-Geschäftsführer Christian Kipper präsentiert ein Plakat mit dem Konterfei der neuen Botschafterin Monica Lierhaus. (Foto: dpa)

Mit ihrer neuer Botschafterin Monica Lierhaus ist die ARD-Fernsehlotterie in die Negativ-Schlagzeilen geraten - nun ist sie um Schadensbegrenzung bemüht. "Die Empörung kann ich verstehen, das ist nachvollziehbar, uns schmerzt jedes Los, das gekündigt wurde", sagte Geschäftsführer Christian Kipper am Donnerstag in Hamburg. "Aber es ist für uns als Soziallotterie wichtig, dass ein prominentes Gesicht für uns wirbt." Die Comeback-Gage für die Ex-"Sportschau"-Moderatorin, die laut Medienberichten 450.000 Euro jährlich betragen soll, wollte er nicht kommentieren. "Sie engagiert sich umfassend für uns, das muss honoriert werden." Lierhaus selbst habe "ausgesprochen betroffen" auf die Diskussionen reagiert.

Die Kampagne mit Monica Lierhaus startet in der nächsten Woche mit Plakaten unter dem Motto "Ich weiß, wie wichtig Hilfe ist". Sie habe selbst in den vergangenen zwei Jahren erfahren, "wie wichtig Hilfe in schwierigen Lebenssituationen ist", erklärte die Moderatorin anlässlich der Vorstellung des neuen Werbekonzepts am Donnerstag in Hamburg. Die 40-Jährige freue sich nun auf die neue Herausforderung. Lierhaus tritt damit die Nachfolge von Frank Elstner an. Kipper kenne sie schon lange, bereits im vergangenen Jahr habe man über ihr Lotterie-Engagement gesprochen - "der Aufsichtsrat hat einstimmig zugestimmt". Trotz des Gegenwindes ist er überzeugt: "Sie ist nicht nur die Richtige, sondern die Beste."

Noch im Frühjahr soll Lierhaus Wochengewinner präsentieren

Lierhaus soll die jährlich rund 50 Sendungen zur Ziehung der Wochengewinner präsentieren. Wann dies das erste Mal der Fall sein werde, sei noch unklar. "Es wird aber noch im Frühjahr passieren", meinte Kipper. Auch Einweihungen, Scheckübergaben und Besuche geförderter Einrichtungen soll die neue Symbolfigur wahrnehmen. Ob es einen "Plan B" gebe, falls Lierhaus dies alles doch nicht umsetzen könne, wurde Kipper auf der Pressekonferenz gefragt. "Nein", sagte er entschieden, "wir gehen ganz zuversichtlich und mit Freude in die nächsten Wochen". Die Zusammenarbeit mit ihr solle "Schritt für Schritt" ausgebaut werden, erklärte er.

Lierhaus möchte "neuen Lebensmut weitergeben"

In einigen Wochen soll sich Lierhaus selbst als Glücksfee vorstellen. Vorerst war sie nur in einem Film zu sehen, der sie unter anderem bei einem Fotoshooting für die Lotterie zeigte. "Ich möchte weitergeben, was ich bekommen habe: neuen Lebensmut", sagt sie darin. "Der Platz an der Sonne ist meine neue Lebensaufgabe". Er erlebe sie seit mehreren Monaten und stelle eine kontinuierliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes fest, erzählte Kipper, der immer wieder unterstrich: "Ohne prominentes Gesicht kommen wir nicht aus." Die Lotterie sei keine Spendenorganisation, bekomme keine Gebührengelder und habe kein stationäres Vertriebsnetz. Sie sei ein Unternehmen auf einem hartumkämpften Glücksspielmarkt. "Wir organisieren ein solidarisches Miteinander", betonte er, machte aber zugleich klar: "Eine Soziallotterie ist kein Selbstgänger".

Honorar-Diskussion hatte zu Los-Kündigungen geführt

Die Spekulationen über die Höhe des Gehalts der ehemaligen Sportmoderatorin hatten einige Diskussionen ausgelöst. Kipper bestätigte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Donnerstag, dass die öffentliche Diskussion um das Honorar zu "einer erhöhten Anzahl von Los-Kündigungen" geführt habe. Er sprach von einer besonderen Dimension. Der Geschäftsführer hofft aber nach eigenen Angaben, "dass wir die Kündigungen wieder wettmachen können."

Überraschendes Lierhaus-Comeback

Lierhaus hatte im Januar 2009 bei einer Operation am Kopf eine Gehirnblutung erlitten und war danach für mehrere Wochen ins Koma gefallen. Gut zwei Jahre war sie völlig aus der Öffentlichkeit verschwunden und hatte sich erst Anfang Februar mit einem überraschenden Auftritt bei der Goldenen Kamera zurückgemeldet. Ihre Fähigkeit zu gehen und auch ihr Sprachvermögen sind allerdings noch eingeschränkt.

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