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Monica Lierhaus: ARD-Gremien wollen sie austauschen

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ARD-Gremien wollen Monica Lierhaus austauschen

31.05.2011, 09:49 Uhr | sgü

Monica Lierhaus: ARD-Gremien wollen sie austauschen. Monica Lierhaus beim Dreh ihres TV-Comebacks (Foto: dpa)

Monica Lierhaus beim Dreh ihres TV-Comebacks (Foto: dpa)

Seit Wochen steht Monica Lierhaus als Botschafterin der "ARD-Fernsehlotterie" wegen ihrer hohen Gage von 450.000 Euro in der Kritik. Jetzt wollen ARD-Gremien auf die Negativ-Schlagzeilen reagieren und die Moderatorin offenbar gegen ein "bekanntes Gesicht" austauschen. Laut dem "Spiegel" sollte es eine prominente Person sein, die bereit sei, ohne Gage zu arbeiten. Dies wurde bei einer Sitzung der Gremienvorsitzendenkonferenz in Stuttgart verkündet.

Die ehemalige "Sportschau"-Moderatorin hatte bereits mit ihrem Auftritt bei der Goldenen Kamera im Vorfeld für viel Aufregung gesorgt: Einige Zuschauer lobten sie für ihren Mut, andere wiederum kritisierten sie hart. Ebenso hat Lierhaus die Zuschauer mit ihrem TV-Comeback in der "ARD-Fernsehlotterie" stark polarisiert. Auf der Internetplattform "You Tube" sind Mitschnitte der Lotterie bereitgestellt worden, die hitzig kommentiert wurden.

"Höhe des wirtschaftlichen Schadens nicht bezifferbar"

Bereits im April zeigte sich Christian Kippler, Chef der Fernsehlotterie, wenig begeistert von den Plänen der ARD: "Die Fernsehlotterie trägt einen Image- und einen wirtschaftlichen Schaden davon", verkündete Kipper in einer internen Stellungnahme für die Landesrundfunkanstalten. Die Höhe des wirtschaftlichen Schadens sei nicht bezifferbar.

Quoten stiegen an

Das allgemeine Interesse an der "ARD-Fernsehlotterie" scheint die Moderatorin jedenfalls enorm zu steigern: Sie erreichte bei ihrer ersten Sendung immerhin 2,63 Millionen Zuschauern, also einen Marktanteil von 12,3 Prozent, und erzielte damit eine überdurchschnittliche Quote. Zum Vergleich: Der Durchschnittswert im April 2011 lag bei 2,06 Millionen Zuschauern, moderiert wurde da noch von Frank Elstner. Auch im Vorjahr, also Mai 2010, sahen nur 2,11 Millionen beim "Platz an der Sonne".

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