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"Dalli Dalli": Das war spitze!

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"Dalli Dalli": Das war spitze!

28.07.2011, 17:12 Uhr | dapd, dapd

"Dalli Dalli": Das war spitze!. Erfolgreicher Neustart für den Quiz-Klassiker "Dalli Dalli" und Moderator Kai Pflaume (Foto: dpa)

Erfolgreicher Neustart für den Quiz-Klassiker "Dalli Dalli" und Moderator Kai Pflaume (Foto: dpa)

"Springt er, oder springt er nicht", diese Frage schien die Öffentlichkeit im Vorfeld der "Dalli Dalli"-Wiederbelebung am meisten zu beschäftigen. Es ging dabei natürlich um die Frage, ob Moderator Kai Pflaume bei Spitzenleistungen in der Spielshow für Schnelldenker in die Luft hüpfen würde. Vor über einem Vierteljahrhundert war der eingefrorene Sprung das Markenzeichen einer Sendung, die der unvergessene Hans Rosenthal zwischen 1971 und 1986 mit Witz und Charme leitete. Und Pflaume sprang, wenn das Publikum es mehrheitlich wollte. Und das war bei der Premiere, die am Samstagabend um 22.00 Uhr ein wenig versteckt im NDR-Fernsehen lief, gleich siebenmal der Fall. Das sahen bundesweit immerhin 1,59 Millionen Zuschauer (Marktanteil 11,8 Prozent) - ein großer Erfolg für ein drittes Programm.

Zuschauer, die mit Rosenthals "Dalli Dalli" aufwuchsen, fühlten sich aber nicht nur wegen des Sprungs unweigerlich ans Original erinnert. Die Titelmelodie, das Bühnenbild mit dem typischen Wabenmuster und viele Showelemente wurden beibehalten und nur dezent aufgefrischt. So gab es ein Wiedersehen mit Schnellraterunden, der Dalli-Dalli-Tonleiter und mit dem beliebten Dalli-Klick. Nur auf das Umrechnen der Gewinnsumme in österreichische Schilling muss aufgrund der Euro-Einführung fortan verzichtet werden.

Pflaume charmant - Die Kandidaten in Spiellaune

Trotzdem gibt es natürlich erneut eine gestrenge Jury, besetzt mit "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer und NDR-Moderatorin Verena Püschel, die über das Geschehen wacht und Punktabzüge verteilt. "Eine Frisur ziehen wir ab, es bleiben elf Punkte", hieß es etwa, als die Kandidaten Uwe Ochsenknecht und Heiner Lauterbach 15 Sekunden lang Komplimente an die Bundeskanzlerin aussprechen sollten, sich dabei aber wiederholten. Wer fürchtete, dass Ansehen der Originalshow könnte durch die Neuauflage einen Schaden nehmen, der sah sich bei alldem schnell eines Besseren belehrt. Pflaume führte charmant durch die Sendung, seine Kandidaten - neben Ochsenknecht und Lauterbach waren dies Peter Hahne und Jenny Jürgens - waren erkennbar in Spiellaune und auch die kleinen Aktionsspiele hatten Pfiff.

"Küssen mit Föhn"

Am schönsten war dabei das Spiel "Küssen ist Föhn", in dem ein auf dem Luftstrom eines Föhns tanzender Tischtennisball mit dem Mund ansaugt werden musste. Das klappte mal mehr, mal weniger gut. Lauterbachs Versuche, die Bälle mit gespitztem Mund zu erwischen, verursachten bei Pflaume sogar einen kleinen Lachanfall.

Spitze-Sprung sogar bei Nullnummer

Der herzhafte Spielspaß war allen Beteiligten deutlich anzumerken und übertrug sich auch auf die Zuschauer. Gleich beim ersten Aktionsspiel "Eins, Zwei, Spiegelei" ließ das Studiopublikum Pflaume zum ersten Mal in die Luft gehen. Den letzten Spitze-Sprung gab es am Ende sogar für eine komplette Nullnummer, als Ochsenknecht keine einzige Quizfrage richtig beantworten konnte. Aber, was soll's, bei "Dalli Dalli" steht damals wie heute nicht das Grundwissen, sondern ungezwungener Spielspaß im Vordergrund. Und davon gab es in der Premierensendung reichlich.

"Das war absolut spitze!"

Besonders geadelt wurde die Show darüber hinaus von Gert Rosenthal, dem Sohn des 1987 verstorbenen «Dalli Dalli»-Erfinders. Er moderierte die Neuauflage an und sprach auch das Schlusswort aus. "Das war absolute spitze!", lautete sein erfreutes Fazit. Freuen darf sich ebenso die von ihm geleitete Hans-Rosenthal-Stiftung, der alle erspielten Gewinne zufließen. Die nächste Sendung mit Kai Pflaume gibt es bereits in einer Woche. Darauf dürfen sich Schnelldenker jetzt schon freuen. Von einem angestaubten Nostalgiekiller war die Premiere jedenfalls meilenweit entfernt. Die Show, die bundesweit fast 1,6 Millionen Zuschauer an den Bildschirmen verfolgten, war stattdessen locker, ungezwungen und stets im Geist des Originals. Weiter so.

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