Sie sind hier: Home > Unterhaltung > TV & Kino >

Die Medienwächter kritisieren "X-Diaries" und Gewaltdarstellungen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Die Medienwächter kritisieren "X-Diaries" und Gewaltdarstellungen

26.07.2011, 09:49 Uhr | Yas/dapd/dpa, t-online.de

Die Medienwächter kritisieren "X-Diaries" und Gewaltdarstellungen. Die Reality-Show "X-Diaries - love, sun & fun". (Foto: RTL2)

Die Reality-Show "X-Diaries - love, sun & fun". (Foto: RTL2)

Der Sender RTL 2 hat mit "X-Diaries - love, sun & fun" in 31 Fällen gegen den Jugendschutz verstoßen. Dies teilte die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) mit. Insgesamt soll es im zweiten Quartal 2011 insgesamt 47 Verstöße gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag gegeben haben.

Die Kommission für Jugendmedienschutz beanstandet die Folgen der RTL-2-Sendung, wegen der "aufdringlichen Darstellung der Themen Sex und Alkohol und der derb-zotigen Sprachwahl". Dies sei eine Entwicklungsbeeinträchtigung für Kinder unter zwölf Jahren, teilweise auch für Jugendliche unter 16, so die KJM am Montag in München. Zudem können die Jugendlichen nicht immer erkennen, dass es sich nur um Laiendarsteller in fiktiven Geschichten handle.

Noch 16 Folgen in Untersuchung

Die Kommission wies darauf hin, dass RTL 2 die Folgen inzwischen der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) vorlegt. Die jetzige Staffel sei bisher jugendschutzrechtlich unproblematisch. Derzeit liegen noch 16 von abermals 60 scheinbar problematischen "X-Diaries"-Sendungen der KJM vor.

Sexualpraktiken könnten Kindern schaden

Weitere Mängel seien auch beim "Promi-Trödeltrupp" festgestellt worden, da das Thema Prostitution aufgegriffen und sehr positiv dargestellt wurde. Außerdem zeigte RTL 2 Sexualpraktiken, die die jungen Zuschauer in der Entwicklung ihrer Sexualität beeinträchtigen könnten. Zudem beinhaltete die Sendung eine Reihe zweideutiger Anspielungen, die sich ebenfalls negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirken könnten.

Kriegsbilder zu heftig

Auch ProSieben geriet ins Visier der Medienwächter. Die Nachrichtensendung "Newstime" hatte um 18 Uhr von dem Spielfilm "Lebanon" über den Libanon-Konflikt berichtet. Die Filmausschnitte waren verknüpft mit Bildern realer Kriegsereignisse. Diese Bilder könnten Kinder unter zwölf Jahren nachhaltig beeinträchtigen, kritisierte die Kommission.

Schreckliche Nahaufnahmen von Leichen

Die Live-Berichterstattung über ein Geiseldrama in der philippinischen Hauptstadt Manila im Nachrichtensender N24 ist von Deutschlands Medienwächtern scharf kritisiert worden. Darin seien in Nahaufnahme die Leichen des Geiselnehmers und seiner Opfer gezeigt worden, erklärte die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in München am Montag. Zuschauer unter 16 Jahren hätten noch nicht die Kompetenzen, um solch belastende Bilder zu verarbeiten.

Sind Sie bei Facebook? Werden auch Sie ein Fan von t-online.de!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Unterhaltung von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017