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Gaby Köster Interview bei sternTV: "Es gibt keine Niederlagen, nur Herausforderungen."

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Gaby Köster bei "stern TV": "Laut bin ich immer noch"

09.09.2011, 11:07 Uhr | LS, t-online.de

Das "stern TV"-Publikum applaudierte stehend, als Gaby Köster gestützt von Moderator Steffen Hallaschka das Studio betrat. Dreieinhalb Jahre nach ihrem Schlaganfall war es der erste Fernsehauftritt der erfolgreichen Komödiantin. "Ich bin froh, dass ich mich nicht mehr verstecken muss", sagte Köster, sichtlich berührt von dem herzlichen Empfang und rief in den Applaus: "Laut bin ich immer noch!"

Den Humor und die Schlagfertigkeit, das merkte man Gaby Köster an, hat sie in den vergangenen dreieinhalb Jahren nicht verloren. "Das ist genetisch bedingt", so die 49-Jährige mit den blonden Dreadlocks, "ohne Lachen geht es nicht." Dabei waren die Wochen und Monate nach dem schweren Schlaganfall alles andere als lustig, wie die Kölnerin erzählte. Am 8. Januar 2008 brach sie in ihrer Wohnung zusammen, Diagnose: Schlaganfall in der rechten Gehirnhälfte, starke Hirnschwellung. Sie schwebte in akuter Lebensgefahr, in einer Operation musste ihr Schädel geöffnet werden. Danach lag sie dreieinhalb Wochen im künstlichen Koma. Kösters linke Seite war gelähmt.

Noch auf Hilfe angewiesen

Heute ist sie bei 70 bis 80 Prozent der möglichen Wiederherstellung und immer noch auf Hilfe angewiesen. Selbst alltägliche Kleinigkeiten stellen sie oft vor große Probleme, was sie schrecklich findet. "Der linke Arm schläft noch, aber man darf den Mut nicht verlieren", sagt sie und: "Es gibt keine Niederlagen, nur Herausforderungen." Doch vieles von dem, was Köster bei "stern TV" äußert, klingt wie einstudiert und wurde so schon in den vergangenen Tagen in Interviews mit der "Bild"-Zeitung oder der "Bild der Frau" veröffentlicht. Auch, dass sie dem Tod sehr nah war und sowohl ihren verstorbenen Vater als auch ihren toten Hund getroffen haben will, war schon zu lesen. Angst vor dem Sterben habe sie nach diesen Erfahrungen aber nicht mehr, so die Künstlerin.

Umgang mit der Presse

Und dann kam die Sprache natürlich auch auf die Nachrichtensperre, die Kösters Management nach deren Schlaganfall verhängte, und die böse Presse. Jede Kleinigkeit über sie, die nach außen drang, sei zu unwahren Geschichten aufgebauscht worden. Alle Berichte der letzten dreieinhalb Jahre wären frei erfunden gewesen. Von Brustkrebs bis zum Tod der Kabarettistin reichte die Palette der Gerüchte. Paparazzi hätten ihr vor dem Krankenhaus aufgelauert. Fans, die ihr wegen der Nachrichtensperre böse sind, bat Köster in der Sendung um Verzeihung. Dass Gaby Köster nun diese bösen Medien für sich nutzt – dem Auftritt bei "stern TV" folgen noch mindestens vier weitere Talkshow-Besuche – ist für sie kein Widerspruch. Mit ihrem Management hätte sie vereinbart, die Nachrichtensperre dann aufzuheben, wenn sie selbst wieder in der Lage ist über ihre schwere Krankheit zu sprechen. Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen. Ebenso wie der Veröffentlichungstermin ihres Buches "Ein Schnupfen hätte auch gereicht".

Ins Leben zurückgekämpft

Doch so kritisch man Gaby Kösters Umgang mit den Medien hinterfragen muss, so sehr muss man dieser Frau auch Respekt zollen. Sie hat sich ins Leben zurückgekämpft, trotz Rückschlägen wie einem epileptischen Anfall und Depressionen. Etwa, als sie im Krankenhaus eine Wiederholungsfolge von "Ritas Welt" - ihrer eigenen Sitcom - sah und heulen musste. Sie gibt nicht auf. Eisern arbeitet sie weiter in der Reha, um die noch verbliebenen Folgen der linksseitigen Lähmung zu beheben. Sie will den Führerschein machen und hat selbst ihre Aufmüpfigkeit wiedergewonnen. Gegen den Rat ihrer Ärzte gönnt sie sich ab und zu eine Zigarette, "weil das etwas ist, was ich ganz alleine kann."

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