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Udo Jürgens: Familiensaga mit Star-Ensemble in der ARD

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Udo Jürgens' opulente Familiensaga: "Der Mann mit dem Fagott"

06.10.2011, 12:39 Uhr | dpa / LS/ Nibo, t-online.de, dpa

Udo Jürgens: Familiensaga mit Star-Ensemble in der ARD. Szenenbild aus "Der Mann mit dem Fagott". (Quelle: ARD Degeto/ ORF-Foto: Toni Muhr)

Szenenbild aus "Der Mann mit dem Fagott". (Quelle: ARD Degeto/ ORF-Foto: Toni Muhr)

Heute Abend ist es so weit: Der erste Teil des lang erwarteten TV-Zweiteilers "Der Mann mit dem Fagott" wird um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt. Der Film basiert auf einem autobiografischen Roman von Schlagerstar Udo Jürgens und wird anlässlich seines 77. Geburtstages (am 30. September) ausgestrahlt. Erzählt wird eine Familiensaga ausgehend vom Großvater des Sängers, der Ende des 19. Jahrhunderts von Bremen nach Moskau auswanderte. Szenenbilder des opulenten Werkes können Sie in unserer Foto-Show begutachten. Teil zwei des Filmes folgt am Freitagabend.

Für Furore sorgte "Der Mann mit dem Fagott" bereits im Vorfeld, weil mit David Rott ein Schauspieler gefunden worden war, der dem jungen Udo Jürgens in der Tat verblüffend ähnlich sieht. Der Schlagerstar ist indes auch voll des Lobes für den 34-jährigen Rott, den er für die Idealbesetzung hält: "Nicht nur weil er unerhörte Ähnlichkeit mit mir hat. Er ist vielleicht hübscher als ich damals war, aber ich war auch ein recht hübscher Kerl", so der Komponist von Hits wie "Merci Chérie" und "Siebzehn Jahr, blondes Haar".

Schlaflose Nächte

Und obwohl die Verfilmung seiner Familiengeschichte auch sonst mit einer ganzen Reihe echter deutscher Schauspielstars aufwartet - Christian Berkel und Ulrich Noethen gehören ebenso zum Ensemble wie Herbert Knaup und Fanny Stavjanik - litt Jürgens im Vorfeld des Drehs unter schlaflosen Nächten. "Weil man natürlich eine Horrorvorstellung hat, dass das peinlich wird - und das ist ganz leicht möglich", sagte der 76-Jährige. "Ich sehe so viele Dinge, auch Filme, die mehr als peinliche Sequenzen haben. Besonders dann, wenn man versucht, nah an lebenden Figuren oder an historischen Figuren dran zu sein, wird das besonders schwer. Eine rein fiktive Geschichte zu erzählen, ist viel angenehmer."

Jürgens Familiengeschichte

Udo Jürgens kann mit der opulenten Elf-Millionen-Euro-Produktion von Miguel Alexandres in seinen Geburtstag reinfeiern: Am 30. September wird er 77 Jahre alt. Seine Familiengeschichte erzählt er in dem Roman über mehr als 700 Seiten, für die Verfilmung musste er auf viele Dinge verzichten. Das habe nur dank der Erfahrung der Filmleute funktioniert, "sonst wäre das nicht gegangen". Jürgens: "Eigentlich war schon fest eingeplant, drei Teile zu machen. Aber dann hat man uns gesagt, die Dreiteiler im deutschen Fernsehen laufen nicht mehr, da werden von Folge zu Folge die Zuschauer weniger. Das machte die Sache noch schwieriger."

Deutsches Star-Ensemble

Die Kinderjahre des späteren Schlagerstars wurden von dem kleinen Alexander Kalodikis gespielt, was Jürgens sehr beeindruckte: "Wenn ich gesehen habe, wie der kleine Junge mich gespielt hat, dann sehe ich mich einfach selbst", erzählte er. Geradezu ins Schwärmen geriet Jürgens jedoch, wenn die Rede auf David Rott fiel. Dass er mitspiele, sei eine Sternstunde. "So war ich als junger Mann, ich habe da keine Diskrepanz mehr gesehen." Auch von der Mentalität her sei der 33-Jährige ihm sehr ähnlich: "Er lebt gern gut, er isst gern, trinkt auch mal ganz gern. Ich habe damals viel geraucht, er raucht heute noch viel", meinte Jürgens. "Den Spaß des Lebens kann er sehr genießen - und den hab ich auch sehr genossen."

Jürgens-Darsteller hatte "ziemliche Manschetten"

Für Rott selbst hatte die Rolle zwei Seiten. Nach der anfänglichen Freude über die Zusage sei die Angst gekommen: "Ich hatte schon ziemlich Manschetten und hab mir immer wieder gesagt: 'David, den Vergleich kannst du nicht gewinnen'." Doch die Angst sei ihm schnell genommen worden, sagte Rott. Die Rolle sei eine große Ehre für ihn. Der Max-Ophüls-Preisträger war festes Ensemblemitglied am Burgtheater Wien und spielte seit 2003 die unterschiedlichsten Rollen in TV-Filmen und Serien, wie in "Die Rebellin", "Sisi" und "Tatort".

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