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5000. Lottoziehung: Die 13 bringt tatsächlich kein Glück

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5000. Lottoziehung: Die 13 bringt tatsächlich kein Glück

01.10.2011, 09:23 Uhr | dpa / sgü, dpa

5000. Lottoziehung: Die 13 bringt tatsächlich kein Glück. Karen Tietze-Ludwig war über 30 Jahre lang die strahlende Lottofee. (Foto: dpa)

Karen Tietze-Ludwig war über 30 Jahre lang die strahlende Lottofee. (Foto: dpa)

Die Chance, sechs Richtige zu bekommen ist zwar gering, aber dennoch ist die Begeisterung für Lotto immer noch riesig: Kein anderes Glücksspiel fasziniert die Menschen in Deutschland so sehr wie die Wahl der Zahlen von 6 aus 49. Am Samstag steht die 5000. Lottoziehung auf dem Programm. Ab 22.45 Uhr können Lottospieler und Fernsehzuschauer den Nervenkitzel um die richtige Zahl mit der aktuellen Glücksfee Franziska Reichenbacher live im Ersten verfolgen.

Es klingt wie ein Märchen, wurde aber statistisch belegt: Die berüchtigte Zahl 13 brachte den Lottospielern der vergangenen Jahrzehnte nur selten Glück. Keine keine andere Zahl wurde so selten gezogen. Seit der ersten Lottoziehung im Jahr 1955 fiel sie 553 Mal aus der Trommel. Dagegen entpuppe sich die 43 als wahre Profitnummer: Mit 654 Treffern ist sie die am häufigsten gezogene Zahl, wie die Staatliche Lotterieverwaltung Bayern zum Jubiläum mitteilte.

In den 50er Jahren ging es los

Die erste Lottoziehung 6 aus 49 fand genau am 9. Oktober 1955 in einem Hamburger Hotel statt: Damals zeigten Ausspielleiter Jürgen Klawitter und Notar Walter Kuckuck dem Publikum einen Kasten mit 49 Plexiglaskugeln, aus dem das Waisenmädchen Elvira Hahn die ersten Gewinnzahlen zog. Die Dame ist inzwischen in Vergessenheit geraten. Aber es gibt ein Gesicht und einen Namen, der untrennbar mit der beliebten Sendung verbunden ist: Karin Tietze-Ludwig. Im August 1967 trat sie ihren Dienst an der Lottotrommel an - und blieb der Sendung mehr als 30 Jahre lang treu.

"Lotto hat bereits 4.800 Menschen zu Millionären gemacht"

Die Wahrscheinlichkeit für sechs Richtige mit Superzahl liegt nach Angaben von Lotto-Sprecher Bernhard Brunner bei 1:140 Millionen. Trotzdem hat Lotto viele Menschen reich gemacht: “Im Lotto 6 aus 49 wurden bereits über 4.800 Spielteilnehmer zu Millionären“, sagt Brunner. Den höchsten Einzelgewinn heimste im Oktober 2006 ein Krankenpfleger aus Nordrhein-Westfalen mit 37,7 Millionen Euro ein. Nicht alle Lotto-Millionäre kommen jedoch mit dem unverhofften Geldsegen gut klar. Die Mitarbeiter der Lotterieverwaltung warnen die “Großgewinner“, wie sie dort heißen, deshalb vor überstürzten Aktionen und Redseligkeit. “Der Kreis derjenigen, die Bescheid wissen, sollte möglichst klein gehalten werden.“

Nicht gleich den Job kündigen!

Der Lotto-Sprecher warnt außerdem davor, den steuerfreien Millionengewinn auf's heimische Bankkonto zu überweisen: “Trotz Bankgeheimnis wird doch viel getratscht", weiß Brunner. Daher empfiehlt er glücklichen Gewinnern die Eröffnung eines neuen Kontos bei einer anderen Bank außerhalb des eigenen Wohnorts. Außerdem sollte man auf keinen Fall voreilig den Job kündigen. Eine kleine Auszeit für eine Weltreise darf sich der Lotto-Millionär schon gönnen - langfristig mache das Leben ohne Arbeit aber nicht glücklich. “Die Arbeit gibt dem Leben Struktur.“

Auch Zahlen über 31 ankreuzen

Möchtegern-Millionären wird empfohlen, von bewährten Zahlen-Kombis abzuweichen. Die meisten Lottospieler sind nämlich beim Ankreuzen nicht besonders kreativ und kreuzen einfach die Zahlen des eigenen Geburtsdatums oder des Hochzeitsdatums an. Damit blenden sie aber meist Zahlen zwischen 32 und 49 aus - und müssen ihren Gewinn dann möglicherweise mit vielen anderen teilen, die genauso wenig einfallsreich waren. Die Rekord-Gewinner der vergangenen Jahre hatten alle auch höhere Zahlen als 31 angekreuzt.

Statt Milliönchen nur ein fünfstelliges Trostpflaster

Mehrere aufeinanderfolgende Zahlen waren hingegen nicht unbedingt der Weg zum riesigen Vermögen: Am 23. Januar 1988 wurden die Doppel-Drillinge 24, 25, 26 und 30, 31, 32 gezogen. Von einem Millionengewinn blieben die Gewinner damals aber weit entfernt: Weil 222 Spielteilnehmer sechs Richtige angekreuzt hatten, mussten sie sich mit jeweils rund 85.000 Mark begnügen.

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