Sie sind hier: Home > Unterhaltung > TV & Kino >

ProSiebenSat.1 fordert Werbeverbot für ARD und ZDF

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

ProSiebenSat1. fordert Werbeverbot für ARD und ZDF

23.11.2011, 19:07 Uhr | dpa/dapd, dapd, dpa

ProSiebenSat.1 fordert Werbeverbot für ARD und ZDF. ARD und ZDF wollen zukünftig die Werbung leiser drehen. (Quelle: ARD/ZDF)

ARD und ZDF wollen zukünftig die Werbung leiser drehen. (Quelle: ARD/ZDF)

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 macht sich für ein Werbeverbot im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark. Der neue Beirat der Sendergruppe unter Vorsitz von Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat in seiner ersten Sitzung Eckpunkte für seine künftige Arbeit beschlossen und setzt sich unter anderem für eine Aufgabentrennung zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern wie ARD und ZDF ein, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

"Werbung und Sponsoring dürfen nur dem privaten Rundfunk erlaubt sein", heißt es in der ersten Erklärung des Gremiums, das das Unternehmen in gesellschafts- und medienpolitischen Fragen beraten soll. Neben Stoiber gehören dem neuen Beirat unter anderem der Fernsehjournalist Dieter Kronzucker und der Umweltpolitiker Klaus Töpfer (CDU) an. Konzernchef Thomas Ebeling hat immer wieder scharfe Kritik an der Politik von ARD und ZDF geübt und eine Wettbewerbsverzerrung beklagt.

ZDF lehnt Werbeverbot ab

Das ZDF hingegen lehnt ein Verbot von Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab. Es sei doch eine Mär, dass die Privaten von einem Werbeverzicht der Öffentlich-Rechtlichen profitieren würden, sagte Intendant Markus Schächter dem "Handelsblatt". Dies zeige sich gerade in Frankreich, wo die Werbung im staatlichen Rundfunk erheblich eingeschränkt wurde. "Die Markenartikler haben ihre Ausgaben trotzdem nicht zu den Privatsendern umgeschichtet, weil sie dort ihre Zielgruppe gar nicht erreichen", sagte Schächter.

150 Millionen Euro durch Werbung

Derzeit erwirtschaftet das ZDF den Angaben nach bis zu acht Prozent seines Budgets mit Werbung - jährlich rund 150 Millionen Euro. Für den Fall, dass sich die für den Rundfunk zuständigen Bundesländer für ein Werbeverbot entscheiden sollten, fordert der 62-Jährige einen finanziellen Ausgleich.

Aktuelle Promi-News auf Facebook: Werden Sie ein Fan von VIP-Spotlight!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Was sagen Sie zum geforderten Werbeverbot für ARD und ZDF?
Video des Tages

Shopping
Shopping
congstar „Smart Aktion“: 300 Min, 100 SMS und 1000 MB
zu congstar.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Unterhaltung von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017