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Gottschalk Live: ARD-Intendanten sorgen sich um Tagesschau-Quoten und sprechen von Absetzung

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ARD-Intendanten in Sorge: Schaden die Gottschalk-Quoten der "Tagesschau"?

22.03.2012, 13:35 Uhr | dapd/jho, dpa, dapd

Gottschalk Live: ARD-Intendanten sorgen sich um Tagesschau-Quoten und sprechen von Absetzung. Schaden die schlechten "Gottschalk Live"-Quoten der "Tagesschau"? (Quelle: dpa)

Schaden die schlechten "Gottschalk Live"-Quoten der "Tagesschau"? (Quelle: dpa)

Die Quoten sind nicht zufriedenstellend und jetzt sorgen sich die ARD-Intendanten offenbar sogar darum, dass Thomas Gottschalk mit "Gottschalk Live" auch noch die "Tagesschau" nach unten zieht. Auch ein Absetzen der Show sei im Gespräch. Die Spekulationen um ein vorzeitiges Aus der ARD-Vorabendshow reißen also nicht ab.

Wie die "Welt" unter Berufung auf ARD-Kreise berichtet, soll sich in einer Schaltkonferenz am Montagnachmittag "eine deutliche Mehrheit der Intendanten" dafür ausgesprochen haben, im April von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Demnach könnte die ARD "Gottschalk Live" zum Beginn der Sommerpause im Juni einstellen.

Das Sonderkündigungsrecht wäre nur anwendbar, wenn es Thomas Gottschalk mit seiner Show nicht gelingt, bis zum Stichtag am 20. April auf einen durchschnittlichen Marktanteil von zehn Prozent zu kommen - wobei sich dieser Wert auf alle Sendungen seit dem Start bezieht. Allerdings lag der Marktanteil für "Gottschalk Live" bisher nur bei mageren drei bis fünf Prozent - der 61-Jährige müsste demnach ab sofort auf Werte von rund 20 Prozent kommen, um die Vorgabe noch zu erfüllen. Und das ist mehr als unrealistisch.

Sorge um die "Tagesschau"

Wie die "Welt" schreibt, handele es sich bisher aber nur um ein "Stimmungsbild" und keinen formellen Beschluss der Intendanten. Jedoch wird die Luft für Gottschalk dünner, denn die Intendanten machen sich offenbar auch Sorgen um ihr Flaggschiff: Die Quoten der "Tagesschau" seien durch die schlechten Werte für "Gottschalk Live" in Mitleidenschaft gezogen worden. Die "Tagesschau" ist die meistgesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen und erreichte nach ARD-Informationen im Januar 2012 im Schnitt 10,03 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 31,6 Prozent) im Ersten, einigen Dritten, bei 3sat und Phoenix. Im Februar lagen die durchschnittlichen Zuschauerzahlen bei 9,83 Millionen (Marktanteil: 31,3 Prozent).

Neben den schlechten Quoten sei laut "Welt" in der Schaltkonferenz auch eine "unzureichende Qualität der Sendung" kritisiert worden. Zudem habe die Überlegung im Raum gestanden, die Show zu verschieben, möglichweise auf den Sendeplatz um 17:50 Uhr direkt nach "Brisant". Denn nach dem Ende des Boulevard-Magazins laufen der ARD die Zuschauer in Scharen davon - trotz diverser Versuche, den ARD-Vorabend attraktiv zu gestalten. Gottschalk bekommt dazu aber auch keine Chance, laut "Welt" hätten die Intendanten die Idee der Sendeplatzverschiebung direkt wieder verworfen.

"Ausdrücklich keine Entscheidung getroffen"

ARD-Sprecher Stefan Wirtz teilte am Donnerstag mit, die Intendanten hätten am Montag in ihrer Schaltkonferenz "ausdrücklich keine Entscheidung getroffen, die Sendung 'Gottschalk Live' zu beenden". Die Intendanten sprachen sich nach Angaben von Wirtz dafür aus, "der Sendung Raum zur Weiterentwicklung zu geben". Die ARD-Vorsitzende und WDR-Intendantin Monika Piel betonte: "Es wäre ja auch unsinnig, zeitgleich mit dem Relaunch der Sendung 'Gottschalk Live' deren vorzeitiges Ende zu beschließen." Die ARD bestätigte aber, dass sie ein "Sonderkündigungsrecht" vor dem Ende der auf drei Jahre angesetzten Vertragslaufzeit habe.

"Einem Beschluss, 'Gottschalk Live' zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu beenden, hätte ich widersprochen", ergänzte NDR-Intendant Lutz Marmor. "Der Relaunch ist notwendig und sinnvoll. Dabei werden wir Thomas Gottschalk unterstützen. Die Ergebnisse gilt es ohne Hektik zu bewerten."

Schlechte Quoten und "unzureichende Qualität"

Die Zukunft von "Gottschalk Live" bleibt also weiter ungewiss. Im Moment befindet sich der Entertainer allerdings wieder ein klein wenig im Aufwind: Seit er das Studio am Montag in eine "Baustelle" verwandelt und wieder Publikum vor sich sitzen hat, sind die Quoten wieder ganz leicht gestiegen. Ob der Trend jedoch anhält, wenn Gottschalk seine Umbaumaßnahmen beendet hat oder er sogar so stark zulegen kann, dass die ARD nicht mehr von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen kann, steht bisher noch in den Sternen.

Gestartet war die Sendung am 23. Januar mit 4,34 Millionen Zuschauern und 14 Prozent Marktanteil. Schon am nächsten Tag halbierte sich die Zahl, und seither bewegt sich die Quote bei rund einer Million. Am Dienstag schalteten 1,21 Millionen Zuschauer ein, am Mittwoch 1,22 Millionen - in beiden Fällen weniger als fünf Prozent Marktanteil.


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