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Stefan Raab plant Talkshow: ARD kritisiert Konzept als "abwegig"

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Stefan Raabs Talkshow: ARD kritisiert Konzept als "abwegig"

10.09.2012, 10:36 Uhr | dpa/dapd/jho, dapd, dpa

Stefan Raab plant Talkshow: ARD kritisiert Konzept als "abwegig". ARD kritisiert Stefan Raabs Talkshow-Pläne als "abwegig". (Quelle: dapd)

ARD kritisiert Stefan Raabs Talkshow-Pläne als "abwegig". (Quelle: dapd)

Mit seiner Ankündigung, eine eigene politische Talkshow zu starten und damit am Sonntagabend Günther Jauch Konkurrenz zu machen, hat Stefan Raab für viel Wirbel gesorgt. Doch die ARD kontert prompt: "Wir nehmen die Herausforderung an", sagte Chefredakteur Thomas Baumann und kritisierte gleichzeitig Raabs Ansatz: "Das Konzept, Mehrheitsmeinungen mit Geldprämien zu belohnen, halten wir für abwegig".

"Es besteht die Gefahr, dass Diskutanten einer vermuteten Mehrheitsmeinung hinterherhecheln", begründete Baumann seine Meinung. Bei Gesprächssendungen im Ersten gelte weiter: Es zählten nur persönliche Standpunkte und die Kraft der vorgetragenen Argumente. Dazu bilde sich das Publikum seine Meinung. "Das ist unsere 'Währung'."

Raab will junge Zuschauer für Polit-Talk

Mit seiner geplanten Show "Absolute Mehrheit - Meinung muss sich wieder lohnen", die sonntags nach dem Spielfilm bei ProSieben ausgestrahlt werden soll, fordert Stefan Raab Günther Jauch heraus, dessen ARD-Talk ungefähr zeitgleich läuft. Abgesehen hat es Raab dabei vor allem auf die jüngeren Zuschauer. Jauch habe "in unseren Zielgruppen einen recht überschaubaren Marktanteil. Wir wollen ihn da natürlich schlagen", sagte Raab im Interview mit dem "Spiegel". Der Altersdurchschnitt bei Jauchs Sendung liegt dem "Spiegel" zufolge derzeit bei 63 Jahren.

Für Raab ist die geplante Show "eine Herausforderung, weil ich durchaus glaube, dass man die jungen Zielgruppen mit solchen Formaten wieder für Politik interessieren kann". Dass andere Talks "einen bisher oft ins Koma senden, heißt ja nicht, dass das nicht spannender geht". Während die anderen Talks alles völlig ergebnislos vor sich hin diskutierten, wisse man bei ihm am Ende künftig wenigstens, "welche Meinung die Masse der Zuschauer hat", sagte Raab. Er wundere sich, dass das bisher noch niemand gemacht habe.

Wer überzeugen kann, gewinnt 100.000 Euro

"Ich will die einzige relevante Talkshow im Privatfernsehen machen.", sagte Raab im "Spiegel". In seiner Show sollen fünf Gäste - "zwei bis drei Berufspolitiker, ein Promi und ein Normalbürger" - nacheinander über vier gesellschaftlich relevante Themen diskutieren. Die Zuschauer sollen per Hotline direkt entscheiden, welchen Diskussionsteilnehmer sie favorisieren.

Schafft einer von Raabs Gästen es am Ende, mehr als 50 Prozent der Zuschauerstimmen zu erringen, erhält er als Siegprämie 100.000 Euro zu seiner freien Verwendung, wie der Sender mitteilte. Gelingt dies keinem Teilnehmer, fließt die Gewinnsumme in den Jackpot für die nächste Show. Unterstützt wird Raab von ProSiebenSat.1-Nachrichtenchef Peter Limbourg, der am Ende jeder Gesprächsrunde das Geschehen zusammenfasst und analysiert.

Raab räumte ein, dass es am Anfang nicht einfach werden würde. "Aber nicht, weil unser Konzept absurd wäre, sondern weil es so neu und deshalb riskant ist". Er hoffe, dass die Berliner Politik schnell mitspiele: "Wenn einer wie der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt bei uns 100.000 Euro abräumt, wäre er doch im Berliner Betrieb zwei Wochen lang King of Kotelett."

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