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Deutscher Fernsehpreis: Tod von Dirk Bach überschattet das Fest

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Deutscher Fernsehpreis: Tod von Dirk Bach überschattet das Fest

03.10.2012, 09:34 Uhr | dpa/bas, dpa

Deutscher Fernsehpreis: Tod von Dirk Bach überschattet das Fest. "Danke Dirk": Diesen Aufkleber trugen viele Promis beim Deutschen Fernsehpreis 2012.  (Quelle: dpa)

"Danke Dirk": Diesen Aufkleber trugen viele Promis beim Deutschen Fernsehpreis 2012. (Quelle: dpa)

Der Deutsche Fernsehpreis ist eigentlich eine bombastische Veranstaltung, bei dem es um Glanz, Glamour und Freudentaumel geht. Doch in diesem Jahr war das Fest der Fernsehmacher eine sehr ernüchternde Veranstaltung, denn sie wurde überschattet vom plötzlichen Tod des Komikers Dirk Bach. "Danke Dirk" stand auf den Aufklebern, die viele der Prominenten an der festlichen Kleidung haften hatten.

Am Dienstagabend ist zum 14. Mal der Deutsche Fernsehpreis verliehen worden. Vor dem Coloneum wurden zuvor beim Einlass Aufkleber mit den zwei Worten "Danke Dirk" verteilt. Schauspieler Marie-Luise Marjan und Dietmar Bär trugen sie beispielsweise. "Er wird uns allen sehr fehlen", sagte die Juryvorsitzende Christiane Ruff über Bach, der am Montag überraschend tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden worden war. "Mit ihm verliert das deutsche Fernsehen eine seiner großen und prägenden Persönlichkeiten. Er wird uns allen sehr fehlen. Unsere Anteilnahme gilt seinem Lebensgefährten, seiner Familie und seinen Freunden." Die Jury-Vorsitzende würdigte Bach als "große und prägende Persönlichkeit" des deutschen Fernsehens.

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Die Preisverleihung

Nach der Ehrung von Dirk Bach folgte die Preisverleihung. Als beste Schauspielerinnen kürte die neunköpfige Jury Barbara Auer und Ina Weisse für ihre Rollen in "Das Ende einer Nacht". Sie setzten sich gegen Silke Bodenbender, Sibylle Canonica, Anja Kling und Ulrike C. Tscharre durch. Der Preis für den besten Schauspieler ging an Wotan Wilke Möhring für seine Rolle in der ARD-WDR-Produktion "Der letzte schöne Tag". Gemeinsam mit ihm nominiert waren Matthias Brandt, Bjarne Mädel, Misel Matievic und Ulrich Noethen.



Ehrenpreis für Elstner

Der Ehrenpreis der Stifter ging in diesem Jahr an Frank Elstner. Dieser stehe "mit seinem Lebenswerk für die große deutsche Fernseh-Unterhaltung", erklärte ZDF-Intendant Thomas Bellut als diesjähriger Vorsitzender der Stifter des Deutschen Fernsehpreises. "Als Erfinder von 'Wetten, dass..?' hat er sich immer gleichermaßen für Programm-Qualität und das ganz große Publikum interessiert", sagte Bellut über den 70-jährigen Showmaster.

Beste Serie und gute Unterhaltung

Den Preis für die beste Serie erhielt die Sat1-Reihe "Der letzte Bulle", zum besten Mehrteiler wurde "Der Mann mit dem Fagott" um die Familiengeschichte von Sänger Udo Jürgens gekürt. Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl wurden für ihre Analysen zur Fußball-Europameisterschaft in der ARD mit dem Preis für die beste Sportsendung bedacht.

Der Deutsche Fernsehpreis für die beste Unterhaltungssendung ging an die Casting-Show "The Voice of Germany" von ProSieben/Sat1. In der Kategorie "Beste Informationssendung" gewann das RTL-Format "stern TV" mit Steffen Hallaschka. Als beste Dokumentation wurde die Koproduktion von ZDF, 3Sat und arte "Nine Eleven - der Tag, der die Welt veränderte" ausgezeichnet, der Preis für die beste Reportage ging an "ZDFzoom: Mr. Karstadt".

Besondere Preise für besondere Leistungen

In der Kategorie "Besondere Leistung Unterhaltung" gewann das junge Moderatorenduo Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Den Förderpreis verlieh die Jury den Produzenten von "Roche und Böhmermann", den Studenten Philipp Käßbohrer und Matthias Schulz. Im Rennen um den Publikumspreis für das beste Frühstücksfernsehen setzte sich die ARD-Sendung "moma - Das Erste am Morgen" durch. Für das beste Dokutainment zeichnete die Jury "Cover my Song" von Vox aus, zur besten Comedy wurde die Sat1-Sketch-Reihe "Knallerfauen" gekürt.


Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, ZDF, Sat1 und RTL verliehen. Die Jury-Vorsitzende Ruff sagte, in diesem Jahr habe es einen "sehr dichten Wettbewerb qualitativ hochwertiger Produktionen in allen Genres" gegeben.



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