07.12.2012, 15:43 Uhr | dpa / LS
ARD und ZDF werden sich in Zukunft royale Events wie die Hochzeit von William und Kate untereinander aufteilen. (Quelle: dapd)
Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird es in Zukunft weniger Livesendungen von großen Ereignissen in Königshäusern geben. Die Chefredakteure von ARD und ZDF, Thomas Baumann und Peter Frey, trafen eine Vereinbarung, "mit der die Zahl paralleler Live-Übertragungen royaler Ereignisse auf ein Minimum reduziert wird."
Wie die beiden Sender am Freitag mitteilten, finden "die Übertragungen künftig abwechselnd entweder im ZDF oder im Ersten statt." So überträgt im Falle des Todes einer Monarchin oder eines Monarchen in Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Spanien ein Sender die Trauerfeier und der andere Sender dann die neue Krönung.
"Für Anlässe in allen übrigen Monarchien Europas und alle übrigen royalen Feierlichkeiten in den oben genannten Ländern gilt ebenso, dass diese alternierend im ZDF oder im Ersten ausgestrahlt werden", kündigten die Sender an. Und schränkten zugleich ein: "ARD und ZDF stimmen darin überein, dass es Ereignisse von überragender journalistischer und zeithistorischer Bedeutung geben kann, bei denen im Einzelfall über eine Parallelübertragung entschieden werden muss."
Quelle: dpa / LS
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