17.12.2012, 11:56 Uhr | sgü/dpa, dpa
Der neue Raab-Herausforderer hat es tatsächlich geschafft: Der sympathische Landwirt Bernd Stadelmann (27) aus Eisenharz im Allgäu hat ProSieben um dreieinhalb Millionen ärmer gemacht und Stefan Raab endlich wieder in seine Schranken verwiesen. Körperlich war der 27-Jährige dem Entertainer deutlich überlegen. Kein Wunder, er ist auch etliche Jährchen jünger. Bei den Wissens- und Geschicklichkeitsspielen machte er dahingegen eine weniger gute Figur. Dadurch entwickelte sich "Schlag den Raab" zum nervenaufreibenden Kopf-an-Kopf-Rennen, das trotz der langen Dauer (über viereinhalb Stunden) nicht langweilte.
Von Anfang an gönnte man dem natürlichen und freundlichen jungen Mann den Sieg, doch gerade in der ersten Hälfte der Show hatte Raab noch allzu oft die Nase vorn und man musste um Bernds Sieg bangen. Doch bei den Spielen, die vollen Körpereinsatz forderten, wendete sich das Blatt - und es wurde richtig spannend. Im siebten Spiel "Biathlon" ließ Stadelmann Raab ganz schön alt aussehen. Raab bewegte ihm Vergleich zu ihm ungeschickt und langsam, stürzte sogar.
Beim siebten Spiel "Reifen" sah die Sache jedoch schon wieder anders aus: Stefan hatte es blitzschnell raus, wie er den Gymnastikreifen dazu bringen konnte, sich gerade zu drehen und genau den richtigen Drill zu haben. Ebenfalls für Nervenflattern sorgte das 13. Spiel "Schütten", in dem aus einem mit Kugeln gefüllten Glas jeweils immer nur eine Kugel in ein anderes Glas geschüttet werden durfte. Im 15. Spiel "Bescherung" kam es dann zum dramatischen Showdown: Mit einer Schaufel müssen sich die Kontrahenten durch eine zwei Kubikmeter große Steckmoos-Wand buddeln. Wer zuerst durchkam, gewann - und so kämpfte sich Bernd zum Sieg.
Um Punkt 0.55 Uhr stach er sich schneller durch als Raab und läutete die Sieges-Glocke. Damit konnte er den bislang höchsten Gewinn von "Schlag den Raab" einstreichen, satte dreieinhalb Millionen Euro. Der bisherige Höchstbetrag, glatte drei Millionen Euro, ging bei Show Nummer 17 an den Studenten Nino. "Schlag den Raab" gibt es seit September 2006 - bisher strahlte ProSieben 38 Ausgaben aus, von denen Raab 25 gewann. Das TV-Format hat der Sender mit dem Titel "Beat the Host" in mehrere Länder, unter anderem nach Großbritannien und Schweden, verkauft. Die nächste Ausgabe wird am 12. Januar ausgestrahlt. Dann geht es um 500.000 Euro.
Die komplette Folge von "Schlag den Raab" können Sie hier auf "MySpass.de" ansehen!
17.12.2012, 11:56 Uhr | sgü/dpa, dpa
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