21.12.2012, 10:42 Uhr | sgü, t-online.de
Thomas Gottschalk, Harald Schmidt, Bar Refaeli So bekannt ihre Gesichter, so erfolglos waren ihre TV-Formate, die 2012 über den Bildschirm flimmerten. Aber auch "Popstars", die "Mutter aller deutschen Castingshows" wurde in der zehnten Staffel ins endgültige Aus geschossen, der kleinen Schwester "X-Factor" droht dasselbe Schicksal. In unserer Foto-Show zeigen wir eine Auswahl der größten TV-Flops des Jahres zum Durchklicken.
Dieser TV-Flop erregte 2012 das wohl größte Aufsehen: Nach dem dramatischen Unfall von Samuel Koch im Jahr 2010 hatte sich Thomas Gottschalk von "Wetten, dass..?" verabschiedet, wollte aber seine TV-Karriere noch nicht beenden. Also startete er am 23. Januar "Gottschalk live" in der ARD, auf dem gefürchteten, stets quotenschwachen Sendeplatz vor der "Tagesschau". Nach einer guten Quote zum Auftakt fiel das Interesse der Zuschauer jedoch schnell ab. Es hagelte schlechte Kritiken. Nach 135 Tagen zog die ARD die Konsequenzen und machte von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch. Präsent war Gottschalk dennoch im deutschen TV - als Juror von Bohlens Castingshow "Supertalent".
Kaum besser lief es im Jahr 2012 für Harald Schmidt. Der Entertainer hatte noch in seiner Late Night Show Späße auf Gottschalks Kosten gemacht und dabei wohl nicht im Traum daran gedacht, dass ihm das gleiche Schicksal blühen könnte. Nach knapp acht Monaten bei "Sat.1" zog ihm der Sender am 3. Mai 2012 den Stecker. Seit dem 4. September läuft Schmidts Show auf dem Bezahlsender Sky - mit Zuschauerzahlen im Tausenderbereich.
Eines der jüngeren Formate, das den Quotenkampf nicht überlebt hat, ist die Model-Show "Million Dollar Shooting Star". Die wartete zwar mit einem sehr ansehnlichen Aushängeschild auf, aber trotz Bar Refaelis charmanter Moderation interessierte sich kaum jemand für das Sat.1-Format. Grund genug für den Sender, "Million Dollar Shooting Star" schon nach der ersten gefloppten Folge ins Nachtprogramm zu verbannen.
Bei den Musik-Castingshows sah es nicht viel besser aus: Nach der zehnten Staffel wurde "Popstars", die "Mutter aller deutschen Castingshows", dem Quotengott geopfert, und "X-Factor" steht ebenfalls auf sehr wackligen Beinen, was die Zuschauerzahlen angeht. Auf Nimmerwiedersehen hieß es auch für Dieter Bohlens Kinder-Castingshow "DSDS-Kids". Nach einem ordentlichen Start mit fiel das Format schnell weit unter den Senderschnitt. Das Finale markierte dann nur noch den traurigen Tiefpunkt.
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Quelle: sgü, t-online.de
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