03.01.2013, 11:23 Uhr | CK, dpa
Sonntagabend ist "Tatort"-Abend: Millionen Menschen schalten allwöchentlich ein, wenn in der ARD um 20.15 Uhr wieder gemordet, geschossen und erstochen wird. Doch wie tödlich war der "Tatort" im vergangenen Jahr? Das hat die Fan-Seite "tatort.fundus.de" ermittelt und kommt zu einem beeindruckenden Ergebnis: In den 35 Erstausstrahlungen im Jahr 2012 gab es insgesamt 88 Tote.
Allein im leichenreichsten "Tatort" der Geschichte, dem österreichischen Fall "Kein Entkommen" vom 5. Februar, "starben" in der Handlung 15 Darsteller. François Werner, Betreiber der Webseite, erklärt, welche Toten er für seine Statistik wertet: "Wir zählen 'aktive' Leichen, also die, die während der Handlung zu Leichen werden und nicht die, die in der Geschichte Erwähnung finden oder früher gestorben sind."
Die häufigsten Todesarten laut Werner: 1. erschossen (25), 2. erschlagen (18) und 3. erstochen (9). Zwei Tote seien Opfer von "Tatort"-Ermittlern geworden: So erschossen die Figuren Moritz Eisner (Harald Krassnitzer im Wiener "Tatort") und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl im Münchner "Tatort") während der Handlung in den Februar-Folgen jeweils einen Menschen.
Die letzten Toten wird es übrigens am Sonntagabend (30. Dezember, 20.15 Uhr) in München geben. Dann ermitteln Leitmayr und sein Kollege Batic (Miroslav Nemec) in "Der tiefe Schlaf", dem letzten "Tatort" des Jahres.
Quelle: CK, dpa
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