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Schleichwerbung bei Wetten dass..? - Heftige Kritik an ZDF

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Schleichwerbung bei Wetten dass..? - Heftige Kritik an ZDF

14.01.2013, 14:58 Uhr | dpa-AFX/nho

Schleichwerbung bei Wetten dass..? - Heftige Kritik an ZDF. Die Gottschalk-Affäre bringt dem ZDF heftige Kritik ein. (Quelle: dapd)

Die Gottschalk-Affäre bringt dem ZDF heftige Kritik ein. (Quelle: dapd)

Auf dem Höhepunkt der Gebührendebatte holt das ZDF ein Werbeskandal ein und erntet scharfe Kritik. Der Deutsche Journalistenverband fordert nun eine "lückenlose Aufklärung" vom Sender und auch die Gebührenzahler reagieren mit Hohn und Spott auf die Gottschalk-Affäre.

Ein ganz normaler Vertrag?

13 Monate nach dem Abschied von Gottschalk bei "Wetten, dass..?" geraten das ZDF und der Moderator in die Schusslinie der Medien. Der Grund dafür: In Europas erfolgreichster TV-Show soll angeblich jahrelang Schleichwerbung für die Autohersteller Audi und Daimler Chrysler gemacht worden sein. Das berichtet der „Spiegel“. Dem Sender bringt der Vorwurf heftige Kritik ein.

Ein ZDF-Sprecher erklärte dazu auf dpa-Anfrage, dem Sender lägen keine Erkenntnisse zu Schleichwerbung bei der Präsentation von Gewinnspielpreisen vor. "Einflussnahme von Dritten auf redaktionelle Entscheidungen gab es nicht", teilte er mit. Und auch Daimler-Konzernsprecher Jörg Howe sprach von einem "aus damaliger Sicht ganz normalen Vertrag". In den Verträgen habe explizit gestanden, dass der "Rundfunkstaatsvertrag" sowie die "Werbe- und Sponsorenrichtlinien des ZDF" voll eingehalten würden, schreibt der Spiegel. Bestimmte Vertragsdetails belegen allerdings das Gegenteil.

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Die Gottschalk-Brüder schweigen

Kritiker hatten "Wetten, dass...?" schon früher Schleichwerbung vorgeworfen. Vor zwei Jahren berichtete die "Bild"-Zeitung über einen ähnlichen Fall. Demnach soll eine Brauerei Millionenbeträge gezahlt haben, um ihr Logo in der Sendung zu zeigen. Auch damals soll das Geschäft über Dolce Media abgewickelt worden sein. Die Firma war am Wochenende zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Auch Thomas Gottschalk und sein Bruder Christoph waren bisher zu keiner Stellungnahme bereit. Über seinen Anwalt ließ Thomas Gottschalk nur knapp mitteilen, dass ihm „kein irgendwie geartetes Fehlverhalten vorzuwerfen sei“.

DJV will "lückenlose Aufklärung"

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat nun vom ZDF eine "lückenlose Aufklärung" verlangt. Wenn die Vorwürfe stimmen, sei "massiv in die redaktionelle Unabhängigkeit des ZDF eingegriffen und dem Sender schwerer Schaden zugefügt worden", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Das wäre nicht nur ein Anschlag auf die Redaktionsarbeit des Senders, sondern auch illegale Schleichwerbung in Reinform und ein klarer Verstoß gegen die geltenden Rundfunkstaatsverträge."

Doch nicht nur der Deutsche Journalisten-Verband ist empört über die Vorwürfe gegen Gottschalk und das ZDF. Gerade jetzt, wo die Debatte um den neuen Rundfunkbeitrag auf ihrem Höhepunkt angekommen ist, reagieren erboste Gebührenzahler mit viel Spott und Hohn auf die Gottschalk-Affäre. Auf Twitter posteten viele User Kommentare, die mit dem "#GEZ"-Hashtag versehen waren. So schrieb ein User: "Gottschalk lebte gut von der GEZ-Steuer, es reicht ihm aber nicht", ein anderer schimpfte: "Wenn die GEZ nicht reicht: Schleichwerbung im ZDF."

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