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"Wetten dass..?" - Neue Regeln nach Schleichwerbungsdebatte

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"Wetten, dass..?" - Neue Regeln nach Schleichwerbungsdebatte

08.03.2013, 15:51 Uhr | nho, dpa

"Wetten dass..?" - Neue Regeln nach Schleichwerbungsdebatte. Autos werden bei "Wetten dass..?" in Zukunft nicht mehr verlost. (Quelle: dpa)

Autos werden bei "Wetten dass..?" in Zukunft nicht mehr verlost. (Quelle: dpa)

Nach den Vorwürfen der Schleichwerbung bei "Wetten, dass..?" zieht das ZDF nun Konsequenzen. Auch wenn ZDF-Intendant Bellut die Vorwürfe gegen die Show weiterhin für unbestätigt hält, will er in Zukunft einige Dinge ändern.

Verschärft werden die Regeln für Gewinnspiele: Autos seien dabei vom Sommer an tabu, kündigte ZDF-Intendant Thomas Bellut am Freitag in Mainz an. "Es geht um größtmögliche Klarheit." Zudem will er von den "programmprägenden Moderatoren" des Senders jährlich Erklärungen "über die Einhaltung der Regelungen über Werbung, Sponsoring, Gewinnspiele und Produktionshilfe einholen". Auch die Vermarktung eines Sendetitels über einen Moderator werde es nicht mehr geben. Preise sollten weniger werbewirksam präsentiert werden.

Bei der Akquisition von Gewinnspielen soll künftig auch keine Agentur mehr zwischengeschaltet werden. Diese Maßnahmen seien nötig um "eine durchgängige Kontrolle durch das ZDF" zu gewährleisten. Zum Sommer werde außerdem die Zusammenarbeit mit der Firma Dolce Media eingestellt. Sie gehört Christoph Gottschalk, dem Bruder von Ex-Moderator Thomas Gottschalk.

Der Grund für all die Neuerungen: In Europas erfolgreichster TV-Show soll angeblich jahrelang Schleichwerbung für die Autohersteller Audi und Daimler Chrysler gemacht worden sein. Das berichtete der "Spiegel“. Grundlage für die Anschuldigungen ist laut ZDF ein alter Vertrag zwischen Dolce Media und dem Automobilkonzern Daimler aus dem Jahr 2003. Auch das "Handelsblatt" berichtet darüber, wie die Firma Dolce Media immer wieder Werbepartner beschafft haben soll. Dabei sollen Vorgaben zu Anmoderationen in Verträgen zwischen den Konzernen teils exakt umgesetzt worden sein.

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"Wir haben scharf genug hingesehen"

Bellut wies die Vorwürfe zurück. "Ich kann nur sagen, dass nach bisherigem Kenntnisstand die Clearingstelle gut gearbeitet hat und verhindert hat, dass es zu solchen Verstößen kommt", sagte der Intendant. Die Vorgaben seien auch nicht genauso umgesetzt worden. Mehrfach seien Einspieler verändert worden. "Es gibt klare Hinweise aus verschiedenen Urteilen, wie wir das zu machen haben." Seit Markus Lanz die Show moderiere, "gibt es solche Vorgänge nicht mehr". Zur Akquisition von Gewinnspielen werde künftig keine Agentur mehr zwischengeschaltet, und die Maßstäbe zur Präsentation in der Sendung würden geprüft. Gewinnspiele stellte Bellut nicht grundsätzlich infrage. Sie seien eine übliche Praxis, um Zuschauer zu binden.

Fernsehrat besteht auf neue Regeln

Der ZDF-Fernsehrat, ein Kontrollgremium, stellte sich vor den Intendanten, pochte aber auf der Umsetzung der schärferen Regeln. "Auf dem Bildschirm hat alles den Rechtsgrundsätzen entsprochen, die für das ZDF maßgeblich sind", sagte der Vorsitzende Ruprecht Polenz nach einer Sitzung. "Wichtig ist jetzt, dass (...) Konsequenzen für die Zukunft gezogen werden." Geplant ist auch eine jährliche Erklärung wichtiger Moderatoren über die Einhaltung von Regeln zu Gewinnspielen und Werbung.

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