14.03.2013, 16:51 Uhr | dl, dpa
Action-Serien sind normalerweise nicht für ihre Langlebigkeit bekannt. Ganz anders verhält es sich mit "Alarm für Cobra 11": Bereits seit 1996 läuft die Sendung erfolgreich bei RTL und feiert diesen Donnerstag ihre 250. Folge.
Auch in der Jubiläumsfolge geht es wieder heiß her: Die Kommissare Semir Gerkan (Erdogan Atalay) und Ben Jäger (Tom Beck) versuchen in "Katerstimmung" ihren Kollegen Hartmut (Niels Kurvin) vor Kriminellen zu schützen.
Bereits die ersten drei Minuten sind vollgepackt mit einer Verfolgungsjagd, um sich schießenden Gangster, einem explodierenden Lkw-Anhänger und den beiden Ermittlern mittendrin. Die Tachonadel bewegt sich stets in Richtung 200. In Not ist Kollege Hartmut, der von Kriminellen verfolgt wird, aufgrund eines Filmrisses aber nicht weiß, warum. Dann wird auch noch eine Tote vor seiner Wohnung gefunden. Mit flotten Sprüchen müssen die "Cobra 11"-Ermittler zudem einen durchgeknallten Ex-Soldaten mit einer Atomrakete stoppen.
Die Action-Serie läuft inzwischen seit 17 Jahren. Damals stand Schauspieler Johannes Brandrup Erdogan Atalay (46) in der Hauptrolle zur Seite. Während Atalay als Kriminalkommissar Semir Gerkhan bis heute der Sendung die Treue hält, wechselten seine Partner. Tom Beck (35) ist seit 2008 der sechste Ermittler neben ihm. Für kommendes Jahr wird Beck dann den Staffelstab an einen bisher unbekannten Partner Nummer Sieben übergeben. Der gebürtige Nürnberger Beck will sich künftig mehr Zeit für die Musik nehmen, hatte er vergangenen Herbst angekündigt.
2012 erreichte die Produktion der Kölner Firma action concept im Schnitt 4,05 Millionen Zuschauer. In der für RTL wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49- Jährigen war dies ein Marktanteil von 16,6 Prozent. Die Zuschauer goutieren damit die aufwendigen Actionszenen, die aus vielen Perspektiven festgehalten werden. Die Stunts aus der "Cobra"-Serie gewannen bislang viermal den "Taurus World Stunt Award", die höchste Auszeichnung im Stuntgewerbe.
Die Action-Reihe ist nach RTL-Angaben die meistverkaufte Serie des Senders und läuft in 140 Ländern. Für die spektakulären Fahrszenen und Crashs muss allerdings keine echte Autobahn gesperrt werden - die Stunts werden auf einer eigenen Strecke gedreht. Seit dem Start der Sendung fuhr die RTL-Autobahnpolizei mehr als 4.000 Fahrzeuge zu Schrott und verhaftete über 900 Gangster. Beim Dreh einer Staffel werden im Schnitt 100.000 Platzpatronen verschossen und 400 Reifen verschlissen.
14.03.2013, 16:51 Uhr | dl, dpa
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