20.06.2013, 06:00 Uhr | dl, dpa
Was machen die meisten Sender, wenn das potentielle Sommerloch droht? Genau, sie füllen die Zeit mit Castingshows aus. Aktuell schicken ProSieben und Sat.1 die neue Show "Got to Dance" ins Rennen. Jeweils donnerstags und freitags um 20.15 Uhr bewerten der Take-That-Sänger und -Tänzer Howard Donald, Moderatorin Palina Rojinski und die Choreografin Nikeata Thompson junge Tanztalente.
Solo-Tänzer, Duos und Gruppen im Alter von drei und 56 Jahren wollen Deutschlands bester Dance-Act werden und kämpfen daneben auch noch um den Sieg von 100.000 Euro. Moderiert wird die Sendung von Johanna Klum.
"'Got to Dance' ist Deutschlands erste große Castingshow rein für Tanz", sagt Klum. "In Großbritannien und anderen Ländern ist das Format bereits sehr erfolgreich." Zum Vortanzen für die neue Show traten in Deutschland 110 Acts an. "In der größten Gruppe tanzen 38 Leute. Es gibt aber auch einige Solotänzer."
Der Jüngste in einer der Gruppen ist erst drei Jahre alt, er kommt mit seinem neunjährigen Bruder auf die Bühne. Der älteste Teilnehmer ist 56. "Es gab kein Limit - weder beim Alter noch beim Stil." Die meisten Tänze sind modern. Das Spektrum reicht von Hip-Hop über Streetdance und Breakdance bis zu Modern Dance, Lyrical Dance und Flamenco.
Manche Tänzer fliegen wie in einem asiatischen Film über die Bühne. Noch spektakulärer wirkt das Ganze durch die Kameraführung, in manchen Augenblicken wird der Act eingefroren und von der Kamera umkreist. Kinogänger kennen diese Perspektive noch aus dem Science-Fiction-Film "Matrix". Johanna Klum erläutert den Trick: "Halbkreisförmig um die Bühne sind 144 Spiegelreflex-Kameras angebracht. Sie frieren das Bild ein. Dadurch entsteht der Effekt."
An ihrem Jurypult können die drei Profis einen Stern aufflammen lassen, wenn der Auftritt sie überzeugt hat. Wer tanzt, muss alle drei Sterne zum Leuchten bringen, also eine einstimmige Jury-Entscheidung herbeiführen, um die Chance zu haben, ins Halbfinale weiterzukommen. Es gibt drei sogenannte Auditions und zwei Halbfinal-Shows, bevor es schließlich ins Finale geht. Klum erläutert: "Die 40 besten Acts treten im Halbfinale in Battles gegeneinander an." Von der Live-Show an ist nur noch der Zuschauer gefragt. "Die Jury gibt natürlich ihre Meinung ab."
In der Kritikkultur orientiert sich "Got to Dance" an dem Casting-Erfolg "The Voice of Germany". Statt Bosheiten verteilen die Juroren lieber Feedback und Komplimente. Howard Donald, der für seine im westfälischen Münster lebende Tochter Deutsch gelernt hat, radebrecht dann Komplimente: Sowas wie "Heilige Scheiße!" oder "Du hast mich umgehauen." Und Palina sagt nach einem besonders starken Auftritt Sätze wie: "Ich hatte so schlimme Gänsehaut am Körper."
20.06.2013, 06:00 Uhr | dl, dpa
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