27.06.2013, 10:18 Uhr | Nibo, t-online.de
Die TV-Moderatoren Jan Hofer und Marc Bator mögen sich nicht mehr. (Quelle: NDR/Holde Schneider; dpa)
Hinter den Kulissen der sonst so korrekten "Tagesschau" fliegen zur Zeit die Fetzen. Chefmoderator Jan Hofer ätzt gegen seinen Ex-Kollegen Marc Bator, der nach seinem Wechsel zu Sat.1 behauptet hatte, die Macher von Deutschlands Nachrichtensendung Nummer eins hätten ihm nach seiner letzten Sendung keine Worte des Abschieds gewährt. Das sei völlig falsch, macht Hofer seinem Ärger jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift "Closer" Luft und bezeichnet Marc Bator knallhart als Lügner. Der lässt das nicht auf sich sitzen und schießt nun in der "Bild"-Zeitung zurück.
Jedoch der Reihe nach. Marc Bator hatte nach seinem Weggang vom Ersten im April publik gemacht, dass man ihn gebeten hatte, in seiner letzen Sendung auf Abschiedsworte vor laufender Kamera zu verzichten. Unverständnis und Mitleid der Bevölkerung waren danach auf Bators Seite. Immerhin war er acht lange Jahre für die ARD tätig gewesen - und dann so ein dürftiger Abschied?
In einem aktuellen Interview mit "Closer" stellt "Tagesschau"-Chefsprecher Jan Hofer jetzt wütend klar: "Über Marc Bator habe ich mich sehr geärgert, weil er gelogen hat. Ich habe ihm gesagt, sein letzter Auftritt ist in den 'Tagesthemen'. Caren Miosga wird die Verabschiedung machen, er kann ein paar Sätze sagen, alles gut. Genauso ist es passiert. Dass er dabei keinen vernünftigen Satz rausgebracht hat, ist wohl kaum unsere Schuld."
Zusätzlich fügte Hofer hinzu, dass der Kollege Bator der "Tagesschau" alles zu verdanken hätte. Es sei nicht leicht gewesen, ihn an Bord der Nachrichtensendung zu bekommen. Es habe viele Stimmen gegeben, die meinten, er würde dort nicht hineinpassen, da er ja eigentlich ein Off-Sprecher sei. "Und dann nach seinem Abschied von einer 'Rentnertruppe' bei der 'Tagesschau' zu sprechen, fand ich mehr als unangebracht. Es gibt genug Kollegen, die jünger sind als er."
Auch gegenüber der "Bild"-Zeitung bekräftigt Hofer seine Aussage: "Was Marc Bator gesagt hat, war wissentlich falsch, also eine Lüge.“
Und Marc Bator? Nachdem er von Hofers Statement erfahren hatte, platzte ihm nun seinerseits der Kragen. "Bild" zitiert ihn folgendermaßen: "Ich kann viel Kritik vertragen, aber der Lüge lasse ich mich nicht bezichtigen. Ich bin an meinem letzten Tag von unserem Chef vom Dienst angewiesen worden, auf Wunsch des Senders jegliche Abschiedsworte zu unterlassen. Wenn Jan Hofer jetzt etwas anderes behauptet, dann ist er der Lügner, nicht ich“, so Bator.
Der 40-Jährige schien zu schäumen und legte noch einen drauf. "Jan Hofer ist nicht nur ein Lügner, sondern auch ein Heuchler. Er hat mir damals zum Senderwechsel gratuliert und gesagt, dass er meine Entscheidung total versteht." Jetzt würde der 61-jährige Hofer "fies" nachtreten. Vielleicht wolle er aber ja nur von seiner eigenen beruflichen Niederlage ablenken. Damit spielt Bator auf Hofers etwas vorschnellen Rückzug von der MDR-Talkshow "Riverboat" an.
Die Fronten scheinen total verhärtet. Für Jan Hofer steht jedenfalls fest: "Marc Bator hätte mein Nachfolger werden können. Das hat sich jetzt erledigt."
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