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ARD wehrt sich gegen Kritik von Götz George: großer Filmabend geplant

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ARD wehrt sich gegen Kritik von Götz George

12.07.2013, 07:28 Uhr | dpa

ARD wehrt sich gegen Kritik von Götz George: großer Filmabend geplant. Götz George ist sauer auf die ARD - doch der Sender wehrt sich. (Quelle: dpa)

Götz George ist sauer auf die ARD - doch der Sender wehrt sich. (Quelle: dpa)

Götz George (74) hat die ARD erneut wegen des Sendetermins für das Doku-Drama über seinen Vater Heinrich kritisiert. Er sei über die späte Sendezeit am 24. Juli um 21.45 Uhr "unglücklich", sagte der Schauspieler der Zeitschrift "Hörzu". Zuvor hatte er bereits gegenüber der "TV Spielfilm" erklärt: "Im Sommer wird es kein Mensch sehen wollen." ARD-Programmdirektor Volker Herres wies die Kritik jedoch zurück.

Das Erste plane, dem großen deutschen Charakterdarsteller und Publikumsliebling Götz George mit einem Filmabend zu seinem 75. Geburtstag eine besondere Ehre zu erweisen. Herres sagte weiter, am 24. Juli sei George um 20.15 Uhr in der Rolle der Kultfigur "Schimanski" zu sehen. Unmittelbar anschließend folge das Doku-Drama "George". "Mit solchen Doppelprogrammierungen haben wir beste Erfahrungen gemacht und sind sicher: Das wird ein großer Abend für Götz George", so Herres.

"Ich kämpfe um jede einzelne Sekunde"

George hingegen sagte, er habe gebeten, den Film eben nicht zu seinem Geburtstag (23. Juli) zu zeigen, sondern am 9. Oktober, an dem sein Vater 120 Jahre alt geworden wäre. "Letztlich ist es immer die gleiche Geschichte: Man wird mit dem Rolls-Royce abgeholt und mit einer Taxe nach Hause geschickt." Der Schauspieler monierte auch, dass trotz vereinbarter 120 Minuten noch einmal "sieben wichtige Minuten" weggefallen seien - "und da kämpfe ich natürlich um jede einzelne Sekunde".

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Heinrich George: Wegen Karriere in der Nazi-Zeit umstritten

Der 74-Jährige verkörpert in dem Film "George" seinen berühmten, aber wegen seiner Karriere in der Nazi-Zeit umstrittenen Vater Heinrich George (1893-1946). Dieser galt als einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation. Er starb 1946 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen, wo er wegen seiner Rollen in Propagandafilmen der Nationalsozialisten inhaftiert war. Im Doku-Drama "George" setzt sich der Sohn nun erstmals öffentlich mit der Figur seines Vater auseinander - er spielt ihn und gibt zugleich über seine Beziehung zu ihm Auskunft.

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