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"Das aktuelle Sportstudio" wird 50: Die Highlights zum Jubiläum

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Die Highlights aus 50 Jahren "Sportstudio"  

Scharfe Schüsse und fiese Versprecher

09.08.2013, 16:25 Uhr | LS, sid, dpa, t-online.de

"Das aktuelle Sportstudio" wird 50: Die Highlights zum Jubiläum. Das aktuelle Sportstudio wird 50. (Quelle: ZDF / dpa)

Das aktuelle Sportstudio wird 50. (Quelle: ZDF / dpa)

Ein TV-Klassiker wird 50. Am Samstag (10. August um 22 Uhr) feiert sich "Das aktuelle Sportstudio" mit einer großen Gala. Natürlich mit Gästen und mit Torwandschießen. Katrin Müller-Hohenstein, Sven Voss und Michael Steinbrecher begrüßen als Gäste unter anderem Franz Beckenbauer sowie Dieter Kürten. Wir erinnern an die Höhepunkte aus fünf Jahrzehnten "Sportstudio".

14. August 1963: Mit dem Start der Fußball-Eliteliga ging auch das "Aktuelle Sportstudio" des ZDF erstmals auf Sendung.

13. Mai 1965: Wim Thoelke kommentiert in einer Modenschau im Sportstudio Bademoden des übernächsten Sommers im Schwarz-Weiß-Fernsehen und beschreibt die Farben. Er fabuliert von Regenbogenfarben, die viel erhoffen lassen, nicht nur Regen. Er schwärmt von einem Modell "Dalila", in dem viel lila vorkomme und das ganz aus Diolen bestehe, was Hoffnung zum schnellen Trocknen gebe. Dann bedauert er: "In Farbe können Sie das erst ab Herbst sehen." Das Farbfernsehen startete in Deutschland erst am 25. August 1967.

19. Juni 1965: "Up to date", die Erkennungsmelodie des Sportstudios, erklingt zum ersten Mal.

2. September 1967: Uwe Seeler und Eusebio sollen testen, wer härter schießen kann. Beim ersten Schuss trifft Seeler die Geschwindigkeitsmessanlage und legt sie lahm.

21. Juni 1969: Norbert Grupe war ein zumindest schillernder Halbschwergewichts-Boxer, der sich den Künstlername Prinz von Homburg zugelegt hatte. Gegen den Argentinier Oscar Bonavena hatte er in der 3. Runde verloren. Moderator Rainer Günzler hatte zuvor einen kritischen Beitrag über den ehemaligen Wrestler, der nie einen Europa- oder Weltmeistertitel gewann, im Sportspiegel gezeigt. Grupe nahm die Einladung ins Sportstudio an, schweigt dann aber beharrlich auf jede Frage. Nur als Günzler entnervt und ironisch das "Gespräch" beendet, soll Grupe gesagt haben: "Vielen Dank für ihr Interesse am Boxsport."

21. Februar 1970: Die Torjäger Lothar Emmerich und Gerd Müller schießen mit einer handbedienten Torjägerkanone auf das untere Loch in der Torwand. Es ist eine Persiflage auf die damalige Kultsendung "Der Goldene Schuss". Obwohl jedermann sieht, ob getroffen wird oder nicht, kommt immer wieder eine Assistentin ins Bild die lächelnd feststellt: "Der Kandidat Nummer 2 hat keinen Treffer." Gerd Müller gewinnt 1:0.

28. März 1970: Wim Thoelke kommentiert hilflos Filmschnipsel des ersten inoffiziellen Frauen-Länderspiels. Für seinen damaligen Kommentar würde Thoelke heute fristlos gefeuert. "Die Torjägerin heißt Gerda Müller. Kein Wunder, wenn die erfolgreich kicken." - "Ja, jetzt eine zarte Rempelei..." - "Decken, decken, nicht Tisch decken!" - "Nicht aufregen, die Jungs, die Frauen waschen doch ihre Trikots selber!"

16. Oktober 1971: Ein von Ex-Schwimmer (5 x Gold 1924 und 1928 bei Olympischen Spielen) und Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller mitgebrachter Affe zieht seiner fünften Frau Maria Baumann während der Sendung die Perücke vom Kopf. Moderator Dieter Kürten rettet die Situation: "Sie sehen auch ohne charmant aus."

21. Juli 1973: Carmen Thomas, die erste Frau, die das Aktuelle Sportstudio moderierte, kündigt einen Beitrag von "Schalke 05" gegen Standard Lüttich an. Auch eine Entschuldigung noch während der Sendung hilft ihr nicht; sie wird nach einer Schamfrist vom Schirm genommen. Couragiert hatte sie sich bereits während ihrer zweiten Moderation am 3. Februar gegen einen Verriss in der Bild am Sonntag gewehrt, als sie zu Beginn der Sendung die frischgedruckten Ausgabe in die Kamera hielt, in der schon stand: "Charme allein genügt nicht".

12. Juli 1980: Auch andere Moderatorinnen des aktuellen Sportstudios mussten sich mit dem Thema Frauenfeindlichkeit im Sport auseinandersetzen. Sissy de Maas und Joan Haanappel moderieren gemeinsam die Sendung. Sie verlesen ein vorab eingegangenes Schreiben eines Zuschauers, in dem es heißt, sie mögen sich um Frauensportarten wie "Reigentanz und Eierhüpfen" kümmern. Fußball, Boxen und Baseball seien reine Männersache.

12. Dezember 1984: Die gesamte Mannschaft von Bayern München mit Trainer Udo Lattek und Jung-Manager Uli Hoeneß trat auf und sang das Weihnachtslied: "Nikolaus, Nikolaus, komm in unser Haus".

1. März 1986: Die DDR stellt im Westfernsehen ihren Box-Roboter "Robert" vor, mit dem die Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vorbereitet wird.

20. Mai 1989: Fünf Tage vor dem Aufeinandertreffen der Titelanwärter Bayern München und 1. FC Köln streiten sich Christoph Daum (Trainer Köln), Uli Hoeneß (Manager Bayern), Jupp Heynckes (Trainer Bayern) und Udo Lattek (Sportdirektor Köln) bei Moderator Bernd Heller wie die Kesselflicker. Daum führt seinen Psychokrieg weiter, redet von einem "durchbluteten Kopf" von Heynckes, dessen "Souveränität" kaputt sei. Die Wetterkarte zu lesen sei interessanter als ein Gespräch mit Heynckes, der am besten Werbung für Schlafmittel machen könne. Hoeneß kündigt juristische Maßnahmen an und droht Daum: "Am Donnerstag ist dein Weg zu Ende." Die Bayern gewinnen tatsächlich 3:1 in Köln und werden Meister. Heller bezeichnet das Gespräch später als nah am "Unterschichten-Fernsehen".

7. Mai 1994: Bei der Meisterschaftsfeier in einer Münchner Bierburg verlangt Franz Beckenbauer vor dem Torwandschießen bierselig ein "Handicap". Lothar Matthäus legt den Ball auf ein gefülltes Weißbierglas. Beckenbauer trippelt an, trifft den Ball und das Loch rechts unten. Das Glas blieb gefüllt stehen und wackelt nicht eine Zehntelsekunde.

19. August 2006: Bei der Reiter-WM in Aachen erzielt Ludwig Beerbaum zwei Torwand-Treffer mit Reitstiefeln an den Füßen.

6. Oktober 2007: Fußball-Weltmeisterin Fatmire Bajramaj erzielt zwei Treffer an der Torwand in Pumps mit sieben Zentimeter hohen Absätzen.

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