"Reality Queen" absoluter Quoten-Flop
Kein Interesse an nackten Silikonbrüsten in Afrika24.08.2013, 08:21 Uhr | bas, t-online.de
Der Auftritt der ProSieben "Reality Girls" stellte wohl jede Naturkatastrophe in der afrikanischen Wildnis in den Schatten. Verwöhnte, mit Silikon gepimpte Damen pilgerten ohne Sinn und Verstand auf den Kontinent, um dort echte Abenteuer zu erleben: Leben im Zelt, duschfreie Tage und Blasen an den pompös manikürten Händen. Ob sie diese Herausforderungen überleben? Das schien kaum jemanden zu interessieren, denn die Quoten der Show waren genauso mies wie das Niveau des TV-Formats.
Die erste Folge der Super-Trash-Sendung griff gerade mal 8,2 Prozent Marktanteil ab. Das bedeutet, dass sich die barbusige Micaela Schäfer und ihre wohlgeformten Kolleginnen sogar den "Kochprofis" auf RTL2 geschlagen geben mussten. Kochlöffel-Schwingen in wenig erfolgreichen Restaurant war somit eindeutig attraktiver als Popo-Wackeln im afrikanischen Busch. Was die Zuschauer nicht verpasst haben, können Sie hier im Artikel nachlesen.
Der Privatsender hat zwölf Silikon gepimpte, Kosmetik- und Luxus- verwöhnte Luder, Nacktmodels und sonstige Damen der D-Promiwelt in die Wüste von Tansania geschickt. Dort müssen sie in unsinnigen Spielchen ihr (Nichts-)Können beweisen. Und die Damen auf Stöckelschuhen haben sogar ihrem alten Betreuer im Zeltlager, einem echten Buschmann, ein wahres Statement entlockt: "Die sind nicht normal", sagte er seinen zwei Frauen. Damit wäre zu diesem neuen TV-Format schon fast alles gesagt.
Aber nun der Reihenfolge nach. Auf dem Flughafen beschnupperte sich die It-Girl-Liga mit ihren operierten Näschen und checkten die Pos und Busen der überaus weiblichen Konkurrenz. Die geografischen Kenntnisse der aufgetakelten "Reality Queens" scheint sich allerdings auf ihre eigene Hügellandschaft zu beschränken. Als sie erfahren wo es hingehen soll, macht sich große Ratlosigkeit breit: Afrika? Ist das dort, wo die schwarzen Menschen wohnen? Tansania haben sie nie gehört - und nein, es ist kein Handtaschenlabel.
Auf dem afrikanischen Kontinent angekommen werden die Damen in zwei Gruppen eingeteilt: Die Bunga-Babes, die in einem Luxus-Zeltlager von vorne bis hinten bedient werden - und die "Matiti Girls". Diese müssen sich in einem miesen Matratzenlager unter einem schlichten Stoffzelt zusammenrotten. Duschen? Wasser? Fehlanazeige - ein Plumpsklo und Eimer stehen für die Körperpflege und Hygiene zur Verfügung. Natürlich wird über die Zustände und das umherschwirrende Ungeziefer gelästert: "Diese Mücken übertragen Malaria. Die wollen uns alle identifizieren".
Die Kleidung passten die Damen den klimatischen Gegebenheiten an: Allen voran Micaela Schäfer, die die kühlen Morgenstunden in Afrika mit Hilfe einer Daunenjacke überstand - obenrum. Dafür trug sie Po-abwärts einen knappen String-Tanga. Bei einem Besuch bei ihrem Betreuer Gudo und seinen zwei Frauen im Busch kam es zum Eklat: Schäfer, die in einem Kleidchen mit Leopardenlook und ziemlich tiefen Einblicken auf dem Boden Platz nahm, bot den Afrikanerinnen ihr Outfit an. Dass sie daraufhin nackt in der afrikanischen Wildnis stehen würde, störte sie bekanntermaßen wenig.
Doch die Buschfrauen erbosten sich: "So geht das nicht. So geht das nicht". Gudo beschwichtigte sie damit, dass die Ladys aus Deutschland ja einfach "nicht normal" seien und hat gewiss keine Ahnung, wie richtig er damit liegt. Nacktschnecke Micaela konnte das ganze Gezeter nicht verstehen: "In Deutschland hätten sie sich drum gerissen".
24.08.2013, 08:21 Uhr | bas, t-online.de
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