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"Goodbye Deutschland"-Currywurstmann Chris: Erfolg im Job und in der Liebe

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Erfolgsgeschichte aus "Goodbye Deutschland"  

Currywurstmann Chris: Erfolg im Job und in der Liebe

04.04.2014, 14:06 Uhr | jho

Familien mit drei Kindern, die ohne Geld und ohne Plan ihre Siebensachen packen, um im Ausland neu anzufangen. Auswanderer, die, einmal unter der Mittelmeersonne angekommen, plötzlich feststellen, dass das leichte Leben, von dem sie geträumt haben, sich als anstrengender entpuppt als ihr beschauliches Dasein in Deutschland. Solche Pleiten-, Pech- und Pannen-Geschichten gibt es in der Vox-Doku "Goodbye Deutschland" zuhauf zu bestaunen. Wie schön, dass es aber ab und zu auch rühmliche Ausnahmen gibt. So wie den Currywurstmann von Los Angeles, der sich in den USA etablieren konnte, zudem eine glückliche (Fern-)Beziehung führt und inzwischen sogar schon vom Heiraten spricht. Wenn das mal nicht nach Happy End klingt.

Chris Töpperwien hat sich in Los Angeles einen Traum erfüllt. Der Kölner wanderte vor zwei Jahren aus, um den Amerikanern die deutsche Currywurst schmackhaft zu machen. Mit Erfolg: Er startete Anfang 2012 mit einem Foodtruck, der ihm letztes Jahr einen Umsatz von 250.000 Euro einbrachte. Von der Ein-Zimmer-Wohnung hat er sich inzwischen auch verabschiedet, lebt stattdessen in einem schicken kleinen Häuschen.

Das Geschäft brummt: In der "Goodbye Deutschland"-Episode am vergangenen Dienstag war zu sehen, wie Töpperwien seinen zweiten Foodtruck an den Start bringen wollte und dabei beinahe an unzuverlässigen Amerikanern verzweifelte. Denn eine cholerische Ader ist dem 40-Jährigen nicht abzusprechen - was ihn sicherlich nicht zum einfachsten Chef macht, für das Business aber auch nicht abträglich sein dürfte. Laut "Bild" ist inzwischen sogar schon sein vierter Foodtruck in Planung.

Fernbeziehung soll bald ein Ende haben

Nun sieht es außerdem so aus, als sei dem Auswanderer auch das Liebesglück hold. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung erzählt Töpperwien, dass seine Freundin Magdalèna, die er im Sommer 2012 kennengelernt hat und mit der er seit rund einem Jahr eine Fernbeziehung führt - sie lebt und arbeitet in Hamburg -, bald zu ihm nach Amerika kommen will. "Die größte Herausforderung ist für mich die Sehnsucht", erzählt Magdalèna. Doch damit wird sie sich nicht mehr lange plagen müssen: "Wir planen, zum Sommer komplett zusammenzuziehen", freut Chris sich.

Selbst von Heirat ist die Rede. "Eine Königin braucht schließlich auch einen König", sagt Chris Töpperwien. "Und der Currywurst-König bin ich ja schon." Der 40-Jährige kommt aus dem Schwärmen über seine 26-jährige Freundin sowieso gar nicht mehr heraus. "Ich habe ein Bild von ihr gesehen und sie direkt gefragt: 'Wann heiraten wir?'" erinnert er sich an die Anfänge ihrer Beziehung. "Dabei war ich damals gerade frisch geschieden. Doch ich wusste sofort, dass Magdalèna genau die Frau ist, die zu mir passt." Und er scheint Recht behalten zu haben.

Töpperwiens Auswanderer-Tipps

Erfolg im Job und in der Liebe - für Auswanderer Chris Töpperwien hat das nichts mit Zufall zu tun. Im Gegenteil, der Currywurst-König von Los Angeles hat nur einige Grundregeln befolgt, die er ebenfalls der "Bild"-Zeitung verraten hat - und die andere "Goodbye Deutschland"-Fernsehauswanderer dringend beherzigen sollten. Denn so offensichtlich es auch sein sollte: Töpperwiens Tipp "Wer der Sprache nicht mächtig ist, geht unter" ist angesichts der bisherigen Auswanderergeschichten definitiv angebracht.

Seine weiteren Tipps sind ebenso simpel wie einleuchtend. So rät er dazu, alles gut zu planen und sich noch in Deutschland um Job und Unterkunft zu kümmern. Außerdem brauche man genug Geld, um damit zwölf Monate auszukommen. Sollte es doch nicht reichen, müsse man flexibel bleiben und dürfe sich nicht zu schade sein, auch undankbare Jobs anzunehmen.

Es sei darüber hinaus wichtig, sich zu fokussieren und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dennoch: Wenn sich abzeichne, dass der Traum sich nicht erfüllt, müsse man entscheiden, ob man nicht lieber zurückgeht, bevor man sich ruiniert. Um der Einsamkeit zu entgehen und zudem noch Unterstützung und Motivation zu bekommen, solle man sich außerdem einen Freundeskreis aufbauen, so der 40-Jährige.

Besonders entscheidend aber: Wer glaube, man habe es im Ausland leichter, der irrt, so Töpperwien. Man müsse sich im Gegenteil noch mehr ins Zeug legen. Und man müsse eine Vision davon haben, was man erreichen will. Wie zum Beispiel, der "Currywurstmann der USA" zu werden.

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