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Jorge Gónzalez: "Ich bewundere den deutschen Fleiß und die Pünktlichkeit"

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Jorge Gónzalez  

"Ich bewundere den deutschen Fleiß und die Pünktlichkeit"

08.05.2015, 13:52 Uhr | Christina Kühnel, t-online.de

Jorge Gónzalez: "Ich bewundere den deutschen Fleiß und die Pünktlichkeit". "Let's Dance"-Juror und Laufstegtrainer Jorge González. (Quelle: imago)

"Let's Dance"-Juror und Laufstegtrainer Jorge González. (Quelle: imago)

Als Laufstegtrainer bei "Germany's Next Topmodel" und Juror bei "Let's Dance" wurde Jorge González zum Publikumsliebling. Nun ist der 47-Jährige in einem neuen Format zu sehen, der Web-Mini-Serie "Honey & Funny" mit Ex-"RTL Samstag Nacht"-Star Esther Schweins. Im Interview mit t-online.de erzählt der gebürtige Kubaner, wie er an die Rolle kam und was die Serie so besonders macht. Außerdem sagt Jorge, was er an Deutschland liebt, und verrät, ob er sich als studierter Nukearökologe in seinen TV-Jobs nicht unterfordert fühlt.

t-online.de: Wie kamen Sie zu Ihrer Rolle in "Honey & Funny"?

Jorge Gonzalez: Ich kenne Esther Schweins und Miriam Henseling, die Hauptdarsteller und gleichzeitig Produzenten sind, schon sehr lange. Die beiden "Chicas" und die Produktionsfirma tibool media, mit der ich viel zusammen arbeite, haben mich angesprochen, ob ich Lust auf diese Rolle hätte. Ich habe gesagt: "Natürlich, da mache ich mit." Das waren sehr schöne Dreharbeiten, wie ein großes Klassentreffen.

Ihre Rolle ist als Running Gag angelegt: Am Ende jeder Folge liegen Sie im Pool. Wird man Sie auch mal abseits des Pools sehen?

Doch, doch, doch, ich steige auch mal aus dem Pool aus. Aber das war so die Idee, dass Honey und Funny alles, was sie wollten, nicht kriegen und danach komme ich und kriege alles.

Warum sollte man sich "Honey & Funny" unbedingt ansehen?

Ich finde die Geschichte sehr lustig, weil das ein Klischee ist, das wir aber oft an solchen Urlaubsorten wie Mallorca oder Marbella sehen. Und ich liebe es, mit diesen Klischees zu spielen.

Was macht eine Web-TV-Serie - im Vergleich zu einer Fernsehserie - so besonders?

Naja, für eine Web-Serie, bei der das Kapital nicht so groß ist, muss man natürlich etwas flexibler sein, es bietet aber auch die Chance für ein Experiment und das hat großen Spaß gemacht. Esther, die das Pilot-Projekt angestoßen hat, kennt viele Leute, die haben andere Leute angesprochen. Und wir sagten, okay, probieren wir es mit der ganzen Energie und mit der Lust, auch etwas Neues auszuprobieren - und gucken wir, was daraus wird. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

"Honey & Funny" spielt auf Mallorca. Könnten Sie sich auch vorstellen, auf der Insel zu wohnen?

Nein, komplett dort zu wohnen, nein, noch nicht. Aber es ist eine wunderschöne Insel, die ich sehr gerne mag. Man kann dort relaxen, es gibt viel Natur, aber auch eine belebte Stadt, das mag ich an Mallorca sehr gerne, auch wenn das Klima auf Kuba besser ist.

In ihrem Heimatland bewegt sich zurzeit politisch einiges. Könnten Sie sich vorstellen, dauerhaft dorthin zurückzukehren?

Ich sage nie nie. Wenn ich richtig alt werde, vielleicht ja. Die Veränderungen kommen langsam und du siehst, die Leute bewegen sich, wollen etwas ganz Neues aufbauen. Das wurde Zeit, dass unser Land nach vorne blickt.

Seit 1994 leben Sie in Deutschland, 2011 nahmen Sie die deutsche Staatsbürgerschaft an. Was gefällt Ihnen an Ihrer neuen Heimat besonders?

Vieles. Einmal, dass ich hier meine innere Freiheit gefunden habe und so sein konnte, wie ich wollte - und zwar, ohne es begründen zu müssen. Niemand sagte, "Benimm dich so", "Du kannst nicht so sein" oder "Du kannst nicht das oder das machen". Es herrscht eine große Toleranz hier in Deutschland. Ich habe es hier geschafft, meinen "deutschen Traum" zu erfüllen, wie ich es nenne - also nicht den "American Dream", sondern den "German Dream". Auch dass hier alles einigermaßen funktioniert, nicht so wie bei uns auf Kuba. (Lacht.) Den Fleiß bewundere ich, den Arbeitswillen, die Pünktlichkeit - das alles sind Elemente, die ich hier gelernt habe.

Sie sind studierter Nuklear-Ökologe. Fühlen Sie sich in Ihren TV-Jobs nicht manchmal unterfordert?

Nein, überhaupt nicht. Meine TV-Tätigkeit ist für mich eine große Aufgabe, die ich sehr ernst nehme. Ich fühle mich sehr wohl damit und es bringt mir Spaß. Ernsthafte Sachen gibt es genug in diesem Leben.

Die dritte Episode von "Honey & Funny" können Sie ab 17 Uhr exklusiv bei uns sehen. Am Sonntag, dem 10. Mai, ist sie ab 17 Uhr auch im "Honey & Funny Channel" auf Youtube zu finden.

Das Interview führte Christina Kühnel.

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