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Dunja Hayali bietet Frauke Petry erneut das Gespräch an

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Weitere Absagen von Petry  

Dunja Hayali erneuert ihr Gesprächsangebot an Frauke Petry

17.07.2016, 11:02 Uhr | t-online.de

Dunja Hayali bietet Frauke Petry erneut das Gespräch an. Dunja Hayali äußert sich zu Frauke Petry, Hasskommentaren und ihrem Heimatgefühl. (Quelle: imago/Hartenfelser)

Dunja Hayali äußert sich zu Frauke Petry, Hasskommentaren und ihrem Heimatgefühl. (Quelle: Hartenfelser/imago)

Mitte März war Dunja Hayali (42) in den Schlagzeilen, als Frauke Petry sie mehrfach beim ZDF-"Morgenmagazin" versetzte und als "Politaktivistin" kritisierte. Im Interview mit der "Bild am Sonntag" hat die Moderatorin nun jedoch ihr Gesprächsangebot an die AfD-Chefin erneuert. Außerdem spricht sie über Deutschsein, Heimatgefühle und Hassbriefe.

Nach den Erfolgen der AfD bei den Landtagswahlen im März hatte Petry zwei geplante Auftritte im "Morgenmagazin" platzen lassen und Moderatorin Hayali attackiert: Sie habe ein "deutlich reduzierteres" Interesse daran, sich gegenüber einer "offensichtlichen Politaktivistin" wie ihr zu äußern, so Petry damals. Hayali trenne nicht private von beruflichen Interessen.

"Ich würde gern mal mit ihr über Sozialpolitik diskutieren"

Doch von dieser Kritik lässt sich Hayali nicht irritieren: "Natürlich würde ich mit ihr sprechen", sagt sie jetzt der "BamS". Sie habe die AfD-Chefin in ihre Show "Donnerstalk" eingeladen, die am 28. Juli in die zweite Staffel startet. "Aber sie hat urlaubs- und terminbedingt für alle vier Sendungen abgesagt." 

Bedauerlich für die Journalistin: "Ich würde gern mal mit ihr über Sozialpolitik diskutieren oder nach ihren Konzepten für die Rente fragen. Von meiner Seite steht das Gesprächsangebot, wie für jeden anderen Politiker auch." Sie wolle aber nicht, dass die Sache zu einer persönlichen Auseinandersetzung "Petry gegen Hayali"  hochstilisiert werde. "Ich bin eine Journalistin, die Fragen stellt, keine Politikerin." 

"Man wird menschenscheuer"

Nicht nur die Auseinandersetzung mit Frauke Petry ließen Dunja Hayali zur Zielscheibe der Schreiber von Hasskommentaren werden. Besonders beleidigende Zuschriften machte sie sogar bereits öffentlich, um zu zeigen, welche Art von Briefen sie bekomme. "Und ja, das macht was mit einem", gibt sie im "BamS"-Interview zu. "Es gibt Phasen, in denen ich im Supermarkt stehe und mich umgucke, ob ich verfolgt werde. Man wird menschenscheuer." Sie bekomme aber deutlich mehr positive Resonanz, was ihr Kraft gebe. 

Lieber Lawrence von Arabien, ich hätte Ihnen gern privat geantwortet, aber ohne Absender war mir das nicht möglich....

Posted by Dunja Hayali on Thursday, May 19, 2016

"Wer sich deutsch fühlen möchte, kann das tun, ob mit oder ohne deutschen Pass"

Hayalis Eltern sind irakische Christen, sie selbst ist in Datteln geboren und im Ruhrpott aufgewachsen. Doch für manche ist sie damit nicht deutsch genug. "Ich finde, wer sich deutsch fühlen möchte, kann das tun, ob mit oder ohne deutschen Pass", entgegnet sie. "Ausgrenzung, Abgrenzung führt zu nichts Gutem. Dieser Fokus auf das Trennende, du bist Christ, du bist Moslem, du bist schwarz, du bist weiß, das treibt mich eh um. Wo bleibt das 'wir'?"

Ihr Heimatgefühl könne ihr aber ohnehin kein Facebook-Hetzer nehmen. "Dafür bin ich zu sehr geerdet und weiß, wo ich herkomme", so Hayali. "Aber es hat mich schon irritiert, dass nach 42 Jahren in diesem Land jemand meint, mir meine Nationalität absprechen zu wollen. Ich frage mich auch, was diese Menschen damit erreichen wollen? Denken sie, dass sie mich oder dieses Land damit ändern können?" 

Forderung nach "Agenda 2025"

Eine Antwort auf die Frage, wie man die "Spaltung und Verrohung der Gesellschaft" aufhalten könne, habe sie allerdings nicht. "Unsere Aufgabe als Journalisten ist es, zu berichten, aufzudecken, hinzugucken, aber für Lösungsansätze sind unsere Politiker da", sagt sie.

Von diesen fordert Hayali eine Vision für die Zukunft, eine Art "Agenda 2025": "Also, wo wollen wir hin als Nation, als Gesellschaft in Deutschland? Wie sollen wir die Menschen integrieren? Was tun, wenn es nicht funktioniert? Wie einen wir das Gegensätzliche?"

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