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"Tatort: Gegen die Zeit": Darum sollten Sie heute einschalten

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Wiener "Tatort: Schock"  

Gegen die Zeit: Darum sollten Sie den "Tatort" heute einschalten

22.01.2017, 13:08 Uhr | Nina Bogert-Duin, t-online.de

Der Student David Frank sucht die große Bühne: Im Netz droht er den Mord an seinen Eltern und den anschließenden Suizid an. (Screenshot: Bit Projects)
Tatort "Schock" stellt Wiener Ermittler vor Herausforderung

Tatort „Schock“ Der Student David Frank sucht die große Bühne: Im Netz droht er den Mord an seinen Eltern und den anschließenden Suizid an. Sein Motiv: Frank will den Selbstmord seiner Freundin Anna rächen. Die junge Frau ist am beruflichen Erwartungsdruck zerbrochen. An seinen privilegierten Eltern will er ein Exempel statuieren: Als Mathematikprofessor und Rechtsanwältin stehen sie für Frank sinnbildlich für die Ungerechtigkeit der Leistungsgesellschaft. Der Tatort „Schock“ stellt die Wiener Ermittler Eisner und Fellner vor eine Herausforderung: Statt einen Fall zu lösen, müssen sie eine Tat verhindern. Das Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Per Videostream gibt David Frank seine Motivation preis - und führt die Ermittler öffentlich vor. Aaron Karl überzeugt als potentieller Amokläufer. Mit seiner Kritik am gesellschaftlichen Leistungsdruck ist er der heimliche Held der 15. Wiener „Tatort“-Episode. Regisseur Rupert Henning schrieb auch das Drehbuch. Der Österreicher zeichnet ein düsteres aber glaubhaftes Bild der Generation Praktikum. Ein „Tatort“, der noch lange im Gedächtnis hängen bleibt.

Tatort "Schock" stellt Wiener Ermittler vor Herausforderung


Diese Internetbotschaft ist ein Schock: Der Student David Frank kündigt der Polizei an, seine Eltern und sich selbst umbringen zu wollen. Er wirkt weder verwirrt noch berauscht. Für die Wiener Kommissare Moritz Eisner und Bibi Fellner beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Können sie David Frank aufhalten?

Worum geht es?

Ganz klar formuliert der Medizinstudent, dass er mit dem Doppelmord an seinen Eltern - der Vater Mathematikprofessor, die Mutter Rechtsanwältin - ein Exempel statuieren und auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam machen will. Seine genauen Beweggründe werden die Kommissare im Laufe ihrer Ermittlungen herausbekommen.

Worum geht es wirklich?

Frank will den Selbstmord seiner Freundin Amina rächen. Die ist nämlich genau an den Ungerechtigkeiten der Leistungsgesellschaft zerbrochen, obwohl sie in Franks Augen alles richtig gemacht hat. Da seine Eltern - ein angesehener Mathematikprofessor und eine erfolgreiche Rechtsanwältin - für ihn als Synonyme dieser Gesellschaft stehen, will er sie umbringen. Der Verfassungsschutz bekommt heraus, dass Frank anscheinend mit einem als extremistisch eingestuften Netzwerk radikaler Aktivisten sympathisiert.

Der dickste Klops für Moritz Eisner (Harald Krassnitzer): Die Streams von Frank gehen nicht nur an die Polizei, sondern können im Internet von aller Welt verfolgt werden. So können die Beamten sich ein ums andere Mal selbst dabei beobachten, wie sie scheitern und dabei vorgeführt werden. Zudem scheint auch die Tochter des Kommissars in die Sache verwickelt zu sein - ein Albtraum für den besorgten Vater. Mehrmals muss Choleriker Eisner dann von der sanften Bibi Fellner (Adele Neuhauser) beruhigt werden: "Braver Moritz, guter Moritz!"

Lohnt sich das Einschalten?

In ihrem 15. Fall sollen die Wiener Polizisten keinen Mord aufklären, sondern einen Doppelmord verhindern. Es gilt, den potenziellen Mörder, der den Beamten immer eine Spur voraus ist, einzuholen und zu stellen. Hinter seine Absichten zu kommen, die Gründe für sein Vorhaben zu erkennen und zu verstehen. Das ist hochspannend. Vor allem, weil David Frank als intelligenter, computerversierter Student den Kommissaren auf Augenhöhe begegnet. Er sucht die Herausforderung und scheint ein echtes Anliegen zu haben. Werden Eisner und Fellner ihn finden und das Schlimmste verhindern können?

"Tatort: Schock", 22. Januar 2017, 20.15 Uhr, ARD

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