19.05.2013, 08:55 Uhr | meteomedia ag
Am Pfingstsonntag führt ein neues Tief über Süddeutschland warme Luft in weite Landesteile, während in den Südwesten allerdings erneut kühlere Luft geführt wird. Innerhalb der feuchtwarmen Luft nimmt im Südosten die Gewitterneigung zu. Abends sind im Bereich des Tiefs im Westen und Südwesten gebietsweise kräftige Regenfälle möglich.
Sonst bleibt es zunächst meist trocken. Nördlich einer Linie Emsland - Wendland - Uckermark ist es überwiegend wolkig mit nur gelegentlichen Auflockerungen, in der Mitte und im Südosten nach Auflösung von Frühnebel zunächst sonnig. Ab dem Nachmittag breiten sich die Regenschauer, die besonders an ihrem Nordrand teils gewittrig sein können, bis in die nördliche Eifel, zur Sieg, nach Mittelhessen und zum Thüringer Wald aus.
Von Niederbayern bis nach Oberfranken sind lokal heftige Gewitter möglich. Im Laufe des Abends kann es in Teilen von Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessens und des südlichen Nordrhein-Westfalen gebietsweise ergiebig regnen.
Die Höchstwerte liegen im Südwesten bei kühlen 12 bis 17 Grad, sonst werden 18 bis 26 Grad erreicht, die höchsten Werte gibt es im südlichen Brandenburg. Der Südwestwind weht im Süden mäßig, im Norden schwach aus Nordost.
In der Nacht zum Montag regnet es in der Landesmitte gebietsweise länger anhaltend und kräftig. Anfangs sind vor allem Richtung Thüringen und Sachsen auch noch einzelne Gewitter möglich. Bis zum Morgen kommen die Regenfälle unter leichter Abschwächung etwas weiter nach Norden voran.
In Norddeutschland bleibt es bei lockerer Bewölkung weitgehend trocken, im Nordosten ist es zeitweise klar. Auch im Süden lassen die Regenschauer weitgehend nach, und es lockert gebietsweise auf. Lediglich an den Alpen sind noch einzelne Regengüsse möglich.
Die Tiefstwerte liegen bei zwölf bis neun, in Bayern und Württemberg stellenweise bei sechs Grad. Es weht meist schwacher Wind - in der Nordhälfte aus Nordost, im Süden aus Südwest.
Am Pfingstmontag ist es allgemein wechselhaft mit vielen Wolken, einigen Regenschauern und meist nur wenig Sonne. Gebietsweise kann es auch mal längere Zeit regnen, im Norden und Nordosten zudem gewittern. Verbreitet trockener ist es zwischen Schwarzwald, Franken, Thüringen und der Lausitz. Vor allem südlich des Mains scheint immer mal wieder die Sonne.
Die Temperaturen gehen in der Mitte und im Osten wieder spürbar zurück und liegen verbreitet zwischen 13 Grad in der Eifel und 21 Grad in der Uckermark. Es weht schwacher bis mäßiger, unter Schauern böiger Wind aus meist südwestlichen Richtungen.
Dienstag bleibt das Wetter unbeständig mit vielen Wolken, nur wenig Sonne und wiederholt Regenschauern. Mit 13 bis 19 Grad ist es weiterhin recht kühl für die Jahreszeit. Auch am Mittwoch und Donnerstag setzt sich das wolkenreiche und wechselhafte Wetter fort.
Quelle: meteomedia ag
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