18.05.2013, 08:14 Uhr | meteomedia ag
Eine Luftmassengrenze liegt quer über dem Norden Deutschlands. Sie trennt Reste feuchtwarmer und labiler Luft, die sich im äußersten Norden und Nordosten hält von mäßig warmer und stabiler Luft, die sich südlich davon auf große Teile des Landes ausgebreitet hat. Erst zum Abend nähern sich dem Südwesten die Ausläufer eines neuen Tiefs über Frankreich.
Am Samstag ist es über der Nordhälfte des Landes meist stärker bewölkt und es regnet zunächst noch häufiger. Zum Nachmittag kommt es dann von Schleswig-Holstein und dem nordöstlichen Niedersachsen über Mecklenburg-Vorpommern bis zur Uckermark zu einigen, örtlich kräftigen Schauern und Gewittern. Sonst lässt der Regen nach und von Süden her lockert die Bewölkung ein wenig auf. In der Südhälfte scheint bei lockeren Wolken verbreitet die Sonne und es bleibt trocken. Erst zum Abend wird es zwischen Saarland und Schwarzwald wieder wolkiger. Die Höchstwerte liegen im Nordwesten bei kühlen 12 bis 15 Grad, sonst bei 16 bis 21, im Südwesten und im Nordosten bei bis zu 23 Grad. Im Nordosten kommt der Wind zunächst noch aus Südost und weht schwach bis mäßig. Ansonsten weht er verbreitet aus Südwest bis West und ist schwach, in der Nordhälfte mäßig.
In der Nacht zum Sonntag sind in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern anfangs noch Schauer möglich, vereinzelt auch noch Gewitter. Im Laufe der Nacht lassen die Regenfälle weitgehend nach, die Wolken bleiben hier aber überwiegend kompakt. In den übrigen Regionen ist der Himmel zumeist leicht bewölkt oder auch klar. Zum Morgen kann sich vor allem in Niedersachsen gebietsweise Nebel bilden. Im Südwesten können auch einige dichtere Wolken mit etwas Regen oder einzelnen Schauern durchziehen. Die Tiefstwerte liegen bei 12 bis 7 Grad, in der Lüneburger Heide und in der Altmark örtlich Abkühlung auf bis zu 4 Grad. Im Süden weht schwacher bis mäßiger Nordost- bis Ostwind, sonst ist es zumeist schwach windig.
Am Sonntag ist es Norden wechselnd, oft aber auch stark bewölkt mit einzelnen Schauern. Von der Eifel über Baden-Württemberg bis zu den Alpen gibt es zumeist dichte Wolken und es regnet häufiger. Am Nachmittag entwickeln sich im Süden auch einige, örtlich kräftige Schauer oder Gewitter, die sich bis zum Abend nordwärts bis zu einer Linie Kölner Bucht - Südhessen - Oberfranken ausbreiten können. Dazwischen ist es in einem breiten Streifen in der Landesmitte sonnig, später bilden sich einige Quellwolken. Zum späten Abend kann es in der Landesmitte gebietsweise ergiebig regnen. Die Temperaturen erreichen zwischen dem Saarland und dem Allgäu lediglich 10 bis 15 Grad, sonst 17 bis 24, in der Lausitz und im Südosten Bayerns örtlich bis 26 Grad. Im Norden ist der Wind schwach und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. In der Mitte weht mäßiger Nordostwind, im Süden mäßiger bis frischer Wind aus Südwest. In Gewittern sind stürmische Böen möglich.
Am Montag ist es unbeständig mit mehr Wolken als Sonne und einigen Regenschauern, an den Alpen kann es auch einzelne Gewitter geben. In der Mitte Deutschlands kommt es zunächst auch zu teils kräftigen Regenfälle. Die Höchstwerte liegen zwischen 13 Grad im Saarland und 20 Grad in der Niederlausitz.
Auch am Dienstag und Mittwoch ist es wechselhaft mit vielen Wolken, gelegentlich kommt die Sonne raus. Es kann aber weiter Schauer geben. Die Höchstwerte liegen meist bei 14 bis 21 Grad.
Quelle: meteomedia ag
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