22.05.2013, 08:41 Uhr | meteomedia ag
Solch ein herrlicher Anblick wie hier auf brandenburgische Raps- und Getreidefelder ist heute nochmal am ehesten im Osten möglich (Quelle: dpa)
Zwischen einem Tief mit Zentrum über Dänemark und Südschweden und einem Hoch über dem Nordatlantik stellt sich eine kräftige Nordwestströmung ein, mit der zunehmend feuchtkalte Polarluft vor allem in die Westhälfte unseres Landes gelangt. Der Höhepunkt (oder besser Tiefpunkt) wird von Donnerstag auf Freitag erwartet, wenn die Schneefallgrenze auf etwa 700 Meter, örtlich sogar noch tiefer, sinken wird.
Am Vormittag gibt es in der Lausitz sowie im Chiemgau noch einige Auflockerungen, doch spätestens ab Mittag ziehen auch hier teils kräftige und örtlich gewittrige Regenschauer auf. Sonst fällt vor allem in einem Streifen von Baden-Württemberg über Nordbayern und Sachsen-Anhalt bis in die Lübecker und Kieler Bucht länger anhaltender Regen; von der Pfalz bis zur Nordsee lassen die Regenschauer im Tagesverlauf zwar rasch nach, doch es bleibt meist stark bewölkt. Nur an der Nordsee sind nachmittags auch wieder längere sonnige Abschnitte zu erwarten. Die Temperaturen erreichen 10 bis 15, in der Lausitz sowie in Niederbayern bis 17 Grad. Es weht mäßiger bis frischer Nordwestwind; in Küstennähe sind starke Böen, auf den Nordseeinseln Sturmböen möglich.
In der Nacht zu Donnerstag ziehen die Regenwolken im Osten ab, während sich an den Alpen noch Regenschauer stauen. Auch im Westen ziehen nach Mitternacht neue Schauer auf, in der Eifel sinkt dabei die Schneefallgrenze allmählich bis gegen 700 Meter Höhe. Sonst ist es aufgelockert bewölkt, stellenweise auch klar. Die Tiefstwert liegen zwischen 8 Grad am Oberrhein und 2 Grad in der Hocheifel. Bei längerem Aufklaren ist örtlich Bodenfrost möglich. Anfangs weht an der Küste noch stürmischer Wind um West, später lässt der Wind auch hier deutlich nach.
Am Donnerstag gibt es vor allem in der Westhälfte immer wieder Regenschauer, örtlich auch Graupelgewitter. Die Schneefallgrenze sinkt dabei in den westlichen Mittelgebirgen bis auf 600, sonst bis gegen 1000 Meter Höhe. Im Osten scheint dagegen in einem Streifen von Rügen über die Lausitz bis nach Niederbayern zeitweise die Sonne, hier bleibt es auch weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen 8 bis 13, im sonnigeren Osten 15 bis 17, und im Bergland maximal 5 Grad. Es weht schwacher bis mäßiger, im Südwesten frischer westlicher Wind.
Am Freitag verbreitet kühles und wechselhaftes Schauerwetter, lokal auch Graupelgewitter. Schneefallgrenze zeit- und gebietsweise auf 500 bis 700 Meter sinkend! Nur im Osten etwas freundlicher und meist trocken. Dort bis 15, sonst 7 bis 13, im höheren Bergland 1 bis 5 Grad. Am Wochenende weitere Schauer, vor allem im Süden aber auch mal längere sonnige Pausen zwischendurch. Dabei wenigstens etwas wärmer mit 10 bis 18, im Bergland bis 7 Grad.
Quelle: meteomedia ag
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