23.05.2013, 08:34 Uhr | meteomedia ag
Mit einer kräftigen Nord- bis Nordwestströmung fließt feuchte und kalte Luft nach Deutschland, die direkt aus der Polarregion kommt. Diese bringt den höheren Mittelgebirgslagen und (ab morgen) den Alpen den Winter zurück. Zum Wochenende wird es zwar wieder ein bisschen wärmer, es bleibt jedoch wechselhaft und für Ende Mai viel zu kalt.
Heute gibt es verbreitet immer wieder kräftige Regenschauer, vor allem im Westen örtlich auch Graupelgewitter. Die Schneefallgrenze sinkt dabei im Tagesverlauf in den westlichen Mittelgebirgen bis auf 600, im Schwarzwald und Allgäu bis auf 1000 Meter Höhe.
In einem Streifen von Vorpommern über Berlin und die Lausitz bis nach Niederbayern - vormittags auch in Schleswig-Holstein - scheint dagegen zeitweise die Sonne, und hier bleibt es weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen meist nur 8 bis 13, im sonnigeren Osten 15 bis 17, im Bergland nur l bis 5 Grad. Es weht schwacher bis mäßiger, im Südwesten und Süden in Böen frischer bis starker westlicher Wind.
In der Nacht zu Freitag gibt es weitere Schauer, im Bergland oberhalb von etwa 700 Metern Schneeschauer. Von der Ostsee bis nach Sachsen bleibt es trocken, nach Mitternacht lassen auch vom Rheinland bis in den Schwarzwald die Schauer nach. Die Tiefstwerte liegen zwischen 0 Grad in den Hochlagen der westlichen Mittelgebirge, hier droht zudem Glätte durch gefrierende Nässe oder Schnee, und 6 Grad in Schleswig-Holstein. Auch in tieferen Lagen kann es bei längerem Aufklaren stellenweise Bodenfrost und gefrierende Nässe geben. Es weht meist nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Am Freitag bilden sich weitere Regenschauer, im Süden Bayerns regnet es auch länger anhaltend. In den Alpen liegt die Schneefallgrenze um 700 Meter Höhe, sonst bei 1000 Meter Höhe. Öfter sonnig und weitgehend trocken wird es in einem Streifen von Ostholstein und Mecklenburg bis nach Berlin sowie im Rhein-Main-Gebiet. Die Temperaturen erreichen 11 bis 15, im Osten bis 17 Grad. Im Bergland sowie in Bayern werden kaum 10, am Alpenrand maximal 5 Grad erreicht. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Am Wochenende weitere Schauer, im Nordosten sogar trüb und regnerisch; vor allem im Westen aber auch mal längere sonnige Pausen zwischendurch. Dazu immerhin etwas wärmer mit 10 bis 18, im Bergland bis 8 Grad. Am Montag weiterhin wechselhaft und noch etwas wärmer mit 12 bis 20 Grad.
Quelle: meteomedia ag
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